biographische Daten


 
 
   

Qu: Yadvashem
Hermann Liebenstein 

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Quellenbeschreibung
[1003][1005][1016]
[1023][1064]
 
Liebenstein, Hermann Stammbaum                 IdNr. 26406


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 16.10.1878 in: Hüttenheim
Sterbedatum: 25.11.1941 in: Ghetto Kaunas
Hebr. Name: Friedhof:
Beruf:  

Ehepartner   

    

Biographische Angaben  


   
Viehhändler. Hermann Liebenstein wuchs in der Familie Süßlein und Sophie Liebenstein in der unterfränkischen Gemeinde Baustelle , Landkreis Kitzingen, auf. Er ließ sich sich später in der nahen Kleinstadt Mainbernheim nieder und führte dort mit Brüdern eine Viehhandlung; ein Bruder(?) Isaak Liebenstein (1877 - 1916) fiel als Soldat im I.Weltkrieg. Ab etwa 1930 leitete Hermann Liebenstein die schon stark geschrumpfte Israelitische Kultusgemeinde Mainbernheim als Vorstandsmitglied mit. Wohl nach der Ende 1938 anzunehmenden Schließung seines Betriebs durch das NS-Regime zog er mit seiner Ehefrau Flora, geb. Klein aus Gnodstadt , Landkreis Kitzingen, nach Frankfurt am Main . Beide wurden von dort am 22.November 1941 ins Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet. Ihre 1911 geborene Tochter Ilse Oppenheimer-Rosenstein konnte emigrieren und widmete ihren Eltern eine Page of Testimony für die Gedenkstätte Yad Vashem. Hermanns älterer Bruder und Mitarbeiter Samuel Liebenstein
kam 1939 nach Würzburg und wurde ebenfalls 1941 ermordet. [1016][1003][1005][1023, Hüttenheim, Mainbernheim][1064]

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1016] Strätz, Reiner, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945. Seite 346
[1023] alemannia-judaica: 0
[1064] Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich

Ortsfolge   



GeburtsortHüttenheim 16.10.1878[1003]
Frankfurt am Main 22.11.1941deportiert[1003]
Sterbeort
deportiert nach
Ghetto Kowno 25.11.1941Opfer[1003]