biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1003][1056][1078]

 
Bravmann, Selma geb. Rosenstock                  IdNr. 40352


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 25.05.1887 in: Laudenbach (Miltenberg)
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Beruf:  

Ehepartner   

    

1. Bravmann Salomon

Biographische Angaben  


   
Selma Bravmann und ihr Mann Salomon lebten in Höchberg im Haus Nr. 547. Nachdem ihr Ehemann Ende 1938 einen ersten Antrag auf Ausreise in die USA gestellt hatte, verkaufte er aus diesem Grund, so hieß es in einem Schreiben der Ortsgruppe der NSDAP Höchberg vom 5. Dezember 1938, sein gesamtes Vermögen. Der Verkaufserlös von 12000 Reichsmark wurde aufgrund reichsgesetzlicher Bestimmungen auf ein Sperrkonto der Dresdner Bank eingezahlt und kam so nicht zur freien Verfügung der Eheleute. Da Samuel Bravmann das erste und auch ein zweites Ausreisevisum verfallen ließ, weil er so sehr in seiner Heimat verwurzelt war, bewohnte Selma Bravmann ab 1940 zusammen mit ihrem Mann, Emanuel und Miriam Eldod, deren Tochter Rifka und ihrer Tante Recha Eldod das Gebäude der ehemaligen Präparandenschule. Oft wurde hier die nationalsozialistische Zeitschrift „Der Stürmer“ angebracht. Trotz eines dritten Ausreisevisums und obwohl ihr Mann bereits eine Stelle in einer südamerikanischen Farm hatte, wurde Selma zusammen mit Salomon am 25.04.1942 nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Individuelle Informationen


Zum Standort der Präparandenschule in Höchberg

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1078] Volkszählung 1939 - The 1939 German "Minority Census" Database

Ortsfolge   



GeburtsortLaudenbach bei Miltenberg 25.05.1887[1003][1056][1078]
Höchberg 1940Haus Nr. 547   ✡[1078]
Höchberg 19401942Sonnemannstraße 15deportiertEhemalige Präparandenschule (Sammelhaus)[1003] Karte
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1003][1056]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]