biographische Daten


 
 
   

Aron Schönfärber
Q: Sta Kitzingen

 

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Quellenbeschreibung
[1003][1061][1078]

 
Schönfärber, Aron                  IdNr. 40493


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 12.07.1865 in: Mainbernheim
Sterbedatum: 05.01.1943 in: Theresienstadt
Hebr. Name: Friedhof:
Beruf:  

Ehepartner   

    

1. Mainbernheim, Schönfärber Regina, geb. Strauss [Schneeberger]

Biographische Angaben  


   
Sohn von Leopold Löb Schönfärber (*1831 in Dornheim, verst. 18.8.1918 in Mainbergheim) und Karoline Gidel, geb. Mey (*Bad Mergentheim, verst. 13.2.1909 in Mainbernheim).
Aron Schönfärber hatte 7 Geschwister:
Mina (*2.10.1864 Dornheim, verst. 10.4.1938 Mainbernheim)
Rosa (*2.10.1864 Dornheim, verh. mit Henrik Schmayer, *1842 Flehingen, Lehrer)
Eduard Noach (14.8.1867 in DOrnheim, verst. 27.09.1868 Mainbernheim)
Sofie (*27.05.1869 Dornheim)
Eduard (*1871 Dornheim, zog nach Frankfurt a. Main)
Jeannette (*16.11.1872 Dornheim, verh. mit Wolf Barth *1860 Flehingen, Händler)
Selma (*1879 Dornheim, verh. mit Isidor Loewy *1882 Berlin, Kaufmann)

Aron Schönfärber war verheiratet mit Regina, geb. Strauss. Sie war eine der wenigen Überlebenden aus Kitzingen. Mehr zu ihr in ihrem Eintrag (zu finden unter Ehe)

Er lebte bist zum ersten Weltkrieg mit seiner Frau Regina in Mainbernheim, was erschließen lässt, dass sie auch dort geheiratet haben. Das Ehepaar hatte ein Kind; den Sohn Max (*27.11.1897 in Mainbernheim, verstorben am 19.05.1906 in Mainbernheim, beerdigt im jüdischen Friedhof Rödelsee)
Max wurde nur 8 Jahre alt.

Aron war Mitglied der freiwilligen Sanitäts-Kolonne des Roten Kreuzes. Er wurde 1932 für seine 20-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Er wurde im 5 Transport nach Theresienstadt gebracht. Dort hatte er sich für 1.700 RM eingekauft. Er starb 3 Monate später, seine Frau überlebte bis 1945 in Theresienstadt und wurde dann in Würzburg beerdigt.

Vgl: Schneeberger, Michael, Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Kitzingen 2011. S. 294

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1061] 5. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Theresienstadt Abfahrtsdatum: 23.09. - 24.09.42


[1078] Volkszählung 1939 - The 1939 German "Minority Census" Database

Ortsfolge   



GeburtsortMainbernheim 18.12.18651918[1003]
Kitzingen ca. 1925Mainbernheimerstraße 1[Schneeberger]
Kitzingen ca. 19251928Leidenhof 5[Schneeberger]
Kitzingen ca. 19281938Bismarckstraße 5   ✡[Schneeberger]
Kitzingen 19381939Bismarckstraße 3[Schneeberger]
Kitzingen 193923.09.1942Landwehrstraße 21deportiert[Schneeberger][1061][1078] Karte
Sterbeort
deportiert nach
Ghetto Theresienstadt 24.09.194205.01.1943Opfer[Schneeberger]