biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1003][1056][1078]

 
Hirschberger, Regina geb. Stern                  IdNr. 41839


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 18.07.1886 in: Königheim
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Beruf:  

Ehepartner   

    

1. Hirschberger Simon [1056]

Biographische Angaben  


   
Regina Hirschberger war die Ehefrau von Simon Hirschberger. Ihre Töchter hießen Ilse Babette, Emmy, Fränzi und Lore Klara. Mit ihrer Familie lebte sie in der Kettenstraße 94. Da ihr Mann Kaufmann war, konnte sich die Familie als eine der ersten in Stadtlauringen ein Auto leisten. In Oberlauringen besaßen sie ein Sabbathaus in der Oberen Judengasse 55. Am 25. April 1942 wurde Regina Hirschberger von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde sie in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Auch ihr Ehemann, Simon Hirschberger, wurde am 25. April 1942 deportiert und ermordet. Ilse Babette, Emmy, Fränzi und Lore Klara Hirschberger konnten rechtzeitig im Rahmen von Kindertransporten in den Jahren 1938/39 nach Schweden bzw. in die USA auswandern.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Verfasser: Praktikant, Johanna-Stahl-Zentrum, Würzburg (07.02.2018);
letzte Quellenauswertung: 16.03.2018

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1078] Volkszählung 1939 - The 1939 German "Minority Census" Database

Ortsfolge   



GeburtsortKönigheim 18.07.1886[1003]
Stadtlauringen 1939Haus Nr. 135deportiert   ✡[1078]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1003]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]