biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1002][1003][1007]
[1052][1055][1060]
[1072][1078][1126]
[1150]
 
Baumann, Jakob Stammbaum                 IdNr. 1524


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 25.01.1873 in: Adelsberg
Sterbedatum: 03.06.1943 in: Ghetto Theresienstadt
Hebr. Name: Friedhof:
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf: Schuhmachermeister  

Ehepartner   

    

1. 21.10.1898 Mittelsinn, Baumann Amalie, Malchen, geb. Levi (Levy) [1007][1052][1072]

Biographische Angaben  


   
Jakob Baumann kam am 25. Januar 1873 in Adelsberg bei Gemünden am Main als Sohn von Jette Baumann auf die Welt. Sein Vater ist unbekannt. Er wurde Schuhmacher und heiratete am 21. Oktober 1898 Amalia Levi. Das Paar lebte in Mittelsinn und hatte vier Kinder: Benno, geboren am 18. Februar 1899, Rosa, geboren am 10. April 1902, Reche, geboren am 10. November 1907, und Ludwig, geboren am 29. November 1918.

Am 12. November 1938, direkt nach dem Novemberpogrom, floh die Familie nach Aschaffenburg in die Badergasse 9. Jakobs Sohn Benno konnte noch am 19. Februar 1940 in die USA emigrieren, wo bereits seine Geschwister Reche und Ludwig lebten.

Am 22. November 1940 starb Jakob Baumanns Frau Amalia und wurde auf dem Altstadtfriedhof Aschaffenburg begraben. Kurz nach seinem Umzug in die Herstallstraße 32 wurde Jakob Baumann am 10. September 1942 über Würzburg in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 3. Juni 1943 starb. Bereits im April 1942 war seine Tochter Rosa Löwenthal mit ihrem Ehemann Julius über Würzburg in das Durchgangslager Krasniczyn im besetzten Polen deportiert worden. Sie wurden im Raum Lublin ermordet.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Verfasser: Linus Hofmann, Aschaffenburg Dalberggymnasium (15.12.2016);
letzte Quellenauswertung: 03.10.2020

Quellenangaben 




[1002] Yad Vashem The Central Database of Shoah Victimsnames
[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1007] Private Bestände Joseph Levi 07/Heiratsregister Mittelsinn 1898-05
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (Baumann2)
[1060] 4. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Theresienstadt Abfahrtsdatum: 10.09. - 11.09.42


[1072] Standesamt Aschaffenburg, Aschaffenburg, Sterberegister (1940 Nr.624)
[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ257985)
[1126] Stadtarchiv Gemünden Standesamt Adelsberg Akte Eheschliessung Heiratsurkunde
[1150] Wirthmann, Bernd, Adelsberg 1008 - 2008. Geschichte(n) eines Dorfes und seiner Bewohner, Adelsberg 2008.

Ortsfolge   



GeburtsortAdelsberg 25.01.18731898[1007][1052][1055]
Mittelsinn 189812.11.1938   ✡[1052]
Aschaffenburg 12.11.193821.07.1942Badergasse 9|:Löwenthal:|[1052][1055][1072][1078] Karte
Aschaffenburg 21.07.194209.09.1942Herstallstr. 32|:Katzenstein:| [1052] Karte
Aschaffenburg Wiesengasse 4deportiert[1060] Karte
deportiert nachGhetto Theresienstadt 10.09.194203.06.1943[1052][1003][1002]
SterbeortGhetto Theresienstadt 03.06.1943Opfer[1003][1002]