biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1002][1003][1005]
[1052][1055][1056]

 
Löwenthal, Walter Stammbaum                 IdNr. 3427


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 02.10.1926 in: Aschaffenburg
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf: Schüler  

Ehepartner   

    

Biographische Angaben  


   
Walter Löwenthal wurde am 2. Oktober 1926 in Aschaffenburg geboren.
Er wuchs als erstes von zwei Kinder auf in der Familie des Metzgers Julius Löwenthal und seiner Ehefrau Rosa Löwenthal, geb. Baumann in Aschaffenburg auf. Sein Vater kämpfte ab 1915 als deutscher Soldat im Ersten Weltkrieg. Er wurde dabei einmal verwundet und erhielt das Eiserne Kreuz II. Klasse. Nach dem Krieg besaß er mehrere eigene Metzgereien.

Walter besuchte die jüdische Volksschule in Aschaffenburg. Er hatte einen 10 Monate jüngeren Bruder, Benno.

Zusammen mit seinen Eltern wurde der 16- jährige Walter und sein 15-jähriger Bruder Benno im April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Seine Tante Bella, deren achtjähriger Sohn Gustav sowie seine Tante Bertha und seine Cousins Werner (16 Jahre) und Inge (12 Jahre) waren im gleichen Transport.
Alle wurden im Raum Lublin ermordet.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Quellenangaben 




[1002] Yad Vashem The Central Database of Shoah Victimsnames
[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei Lfdnr. 72 (Löwenthal Julius)
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (loewenthal002)
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


Ortsfolge   



GeburtsortAschaffenburg 02.10.1926   ✡[1052][1055][1003]
Aschaffenburg Badergasse 9deportiert[1052][1055][1078] Karte
Würzburg 23.04.194225.04.1942[1052]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1003][1056]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003][1005]