biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1003][1052][1055]
[1056][1078]
 
Bamberger, Regina geb. Schlachter Stammbaum                 IdNr. 1512


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 30.05.1880 in: Braunsbach
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf: Hausfrau  

Ehepartner   

    

1. Braunsbach, Bamberger Jakob [1052]

Biographische Angaben  


   
Regina Bamberger, geborene Schlachter, wurde am 30. Mai 1880 in Braunsbach in Baden-Württemberg geboren.
Sie stammt aus einfachen Verhältnissen. Regina erlernte keinen Beruf. Sie war Hausfrau.
Ihr Vater Lazarus Schlachter war Viehändler und wurde ebenso in Braunsbach geboren. Ihre Mutter Hermine Schlachter, geborene Schulmann, stammte aus Mönchsrot Bayern. Beide Elternteile starben in Braunsbach und waren jüdischer Herkunft.
Ihr späterer Ehemann Jakob Bamberger wurde im September 1877 in Holzheim bei Gießen in Hessen geboren. Dieser übte ebenso wie sein Schwiegervater Lazarus den Beruf des Viehhändlers aus. Sein Vater Isaak Bamberger starb in seinem Geburtsort Gießen.

Regina und Jakob lebten zusammen mit dessen verwitweter Mutter Regina Bamberger, geborene Rosenbaum, in Gambach - Münzenberg bei Gießen.
Dort wurde außerdem am 09. Mai 1909 ihr Sohn Manfred Bamberger geboren. Dieser erlernte den Beruf des Kaufmanns und emigrierte später in die USA.
Bis zum Tod ihres Ehemannes am 18. Mai 1933 lebte Regina in Gambach - Münzenberg.
Am 14. August 1939 siedelte Regina schließlich nach Aschaffenburg um. Zunächst wohnte sie dort bis zum 20. Oktober bei Familie Rosenthal in der Sandgasse 5. Danach lebte sie bis zum 1. Februar 1941 in der Friedrichstraße 7 bei Liebmanns. In den folgenden Monaten wohnte sie bis zum 23. Dezember bei Familie Katzenstein in der Riesengasse 32.
Bis zu ihrer Deportation im April 1942 war sie bei Samson und Leopold Löwenthal in der Platanenallee 5 wohnhaft.
Am 25. April 1942 wurde Regina Bamberger schließlich über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Im gleichen Jahr wurde sie wie alle anderen Menschen dieses Transports im Raum Lublin ermordet.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Verfasser: Philipp, Aschaffenburg Dalberggymnasium (15.12.2016);
letzte Quellenauswertung: 11.03.2020

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei Lfdnr. 25 (Bamberger Regine)
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (Bamberger)
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ253410)

Ortsfolge   



GeburtsortBraunsbach 30.05.1880   ✡[1052][1055]
Gambach 14.08.1939[1052]
Aschaffenburg 14.08.193920.10.1939Sandgasse 53|:Rosenthal:|[1052] Karte
Aschaffenburg 20.10.1939Friedrichstr. 7|:Liebmann:|[1052] Karte
Nürnberg 01.02.1941Guntherstr. 61[1078] Karte
Aschaffenburg 01.02.194104.03.1941Herstallstr. 32|:Katzenstein:|[1052] Karte
Aschaffenburg 23.12.194101.01.1942Platanenallee 5|:Löwenthal:|[1052][1055] Karte
Aschaffenburg 01.01.194223.04.1942Riesengasse 4deportiert[1056][1055] Karte
Würzburg 23.04.194225.04.1942[1003][1052][1056]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1052][1003][1056]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]