biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1002][1003][1005]
[1046][1052][1055]
[1056][1073][1078]
[1100]
 
Löwenthal, Baumann, Bertha, Berta, Bertha geb. Löwenthal Stammbaum                 IdNr. 1527


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 05.12.1894 in: Hösbach mit Goldbach
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf: Haushälterin  

Ehepartner   

    

1. 28.10.1925 Aschaffenburg, Baumann Benno [1052][1073]

Biographische Angaben  


   
Am 5. Dezember 1892 wurde Berta Löwenthal, später Baumann, in Hösbach bei Aschaffenburg geboren. Ihre Eltern waren Wolf Löwenthal und Jettchen Löwenthal, geboren Gernsheimer. Berta wuchs als zweites von vier Kindern auf. Sie hatte eine zwei Jahre ältere Schwester namens Bella Löwenthal und zwei jüngere Brüder namens Julius Löwenthal, 1896 geboren und Siegfried Löwenthal, 1901 geboren.

Die Staatsangehörigkeit von Berta war Bayern, wo sie auch ihr ganzes Leben verbrachte. Sie kam im April 1916 nach Aschaffenburg als Haushälterin zu der verwitweten Regina Kaufmann, bei der sie bis Mitte 1925 tätig war.
Ab dem 3. März 1928 lebte Berta mit ihrer Familie in der Fabrikstraße 4 in Aschaffenburg. Ihr Mann war Benno Baumann, der am 18. Februar 1899 geboren wurde. Die Hochzeit der beiden fand am 28. Oktober 1925 statt. Julius Löwenthal und Siegfried Löwenthal, die Brüder Bertas, waren als Trauzeugen anwesend.
Bertha und Benno hatten zwei Kinder. Werner wurde am 9. Oktober 1926 geboren und die Tochter Inge am 25. September 1930.
Benno Baumann konnte im Februar 1940 in die USA emigrieren. Der Rest der Familie blieb in Deutschland.
Sie wurden am 23. April 1942 nach Würzburg deportiert, von dort aus am 25. April 1942 weiter nach Krasniczyn gebracht und wurden wie alle anderen Menschen dieses Transports spätestens im Herbst 1942 im Raum Lublin umgebracht. Ihre Nichte Ilse Katz, wohnhaft in den USA, bestätigte dies gegenüber Yad Vashem.
Berta wurde am 31.07.1952 vom Amtsgericht Aschaffenburg mit dem Datum 31.12.1945 für tot erklärt. In Aschaffenburg befindet sich ein Stolperstein für sie.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Individuelle Informationen


Gemeinde-Archiv Hösbach

Quellenangaben 




[1002] Yad Vashem The Central Database of Shoah Victimsnames
[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1046] SSAA 2 SBZ I Meldeunterlagen Aschaffenburg
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei Lfdnr. 30 (Baumann Benno)
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (Baumann)
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1073] Standesamt Aschaffenburg, Aschaffenburg, Eheschliessung (1925 Nr.215)
[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ257718)
[1100] Standesamt Hösbach , Hösbach, Geburtsregister (1894 Nr.082)

Ortsfolge   



GeburtsortHösbach 05.12.189401.04.1916Hauptstr. 47bei Eltern[1003][1046][1052][1055][1056][1100] Karte
Aschaffenburg 01.04.191615.08.1925Fabrikstr. 4Meldepflichtiger: Eliser Kaufmann, Witwe[1046] Karte
Aschaffenburg 15.08.192528.10.1925Badergasse 9Meldepflichtiger: Julius Löwenthal[1046][1073] Karte
Nürnberg 28.10.192503.03.1928[1046][1052]
Aschaffenburg 03.03.192823.04.1942Fabrikstr. 4deportiert   ✡bei Löwenthal[1052][1055][1056][1078] Karte
Würzburg 23.04.194225.04.1942[1003][1056]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1003][1056]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]