Im Gedenken an die Deportationsopfer
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Quellenbeschreibung
[1016][1078]
 
Bach, Siegfried Stammbaum                 IdNr. 20391

 
Geburtsdatum: 22.04.1895 in: Unsleben
Sterbedatum: 03.07.1940 in: Breslau
Hebr. Name: Friedhof:
Beruf: Kaufmann  

Ehepartner   

    

Biographische Angaben  


   
Kaufmann. Siegfried Bach und seine jüngere Schwester Rita (Kälbermann) waren die Kinder des Pferdehändlers Moses Bach und seiner Frau Fanny in der unterfränkischen Gemeinde Unsleben, Kreis Rhön-Grabfeld. Nach der Volksschule besuchte er die Realschule in Würzburg und Bad Kissingen und ließ sich in Würzburg kaufmännisch ausbilden. Nach dem Ersten Weltkrieg war er auch dort berufstätig.

NS-Zeit: Der alleinstehende Siegfried Bach wohnte längere Zeit mit seiner Schwester und deren Familie bei den Eltern in Unsleben. Der wiederholt inhaftierte Siegfried Bach verstarb im Juli 1940 in seinem letzten Wohnort Breslau. Seine Eltern Moses und Fanny Bach wurden im Juni 1942 in ein Altersheim nach Würzburg gebracht, wo sein Vater bald darauf starb. Seine Mutter und seine Schwester Rita mit ihrer Familie wurden deportiert; nur seine Mutter überlebte und starb im Juli 1949 in Lugano in der Schweiz.
Verfasser: Naomi Teveth, Tel Aviv (13.01.2018);
letzte Quellenauswertung: 20.01.2021

Quellenangaben 




[1016] Strätz, Reiner, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945
[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ261926)

Ortsfolge   



GeburtsortUnsleben 22.04.18951905[1016]
Würzburg 19051909[1016]
Würzburg 1919[1016]
Unsleben Ende 1937   ✡
Oberhof Ende 1937
Unsleben Mai 1939Enggase 87[1078]
SterbeortBreslau 03.07.1940