biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1002][1003][1005]
[1052][1055][1056]
[1064][1078][1100]
[1101]
 
Kahn, Bella geb. Löwenthal Stammbaum                 IdNr. 2377


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 08.09.1892 in: Hösbach mit Goldbach
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf:  

Ehepartner   

    

1. 27.04.1920 Hösbach, Kahn Siegfried [1101][1052][1072]

Biographische Angaben  


   
Bella Kahn wure am 8. September 1892 in Hösbach geboren. Ihr Vater war Wolf Löwenthal, der von Beruf Metzger war. Er war mit Jettchen Löwenthal verheiratet. Bella hatte drei Geschwister: Berta, geb. 05.12.1894, die 1925 Benno Baumann heiratete. Dieser war der Bruder von Rosa, die 1925 den jüngsten Bruder von Bella heiratete, Julius Löwenthal.
Berta und Benno hatten zwei Kinder. Werner, geboren 1926, und Inge, geboren 1930. Benno konnte 1940 nach New York auswandern. Julius und Rosa hatten ebenfalls zwei Kinder: Walter, geboren 1926, und Benno, geboren 1927.
Bella heiratete 1920 Siegfried Kahn aus Gräfenhausen . Bei der Trauung waren ihr Schwiegervater Gustav Kahn und ihr Vater Wolf als Trauzeugen anwesend.
Siegfried arbeitete bis 1938 als Kaufmann und Arbeiter in Gräfenhausen , wo Bella mit ihm lebte. Am 6. Juli 1934 kam ihr gemeinsamer Sohn Gustav zur Welt. Acht Tage vor dem Novemberprogrom 1938, am 1. November, zog die Familie von Gräfenhausen nach Aschaffenburg . Bellas Ehemann starb im Oktober 1941.
Sie und ihr Sohn Gustav, der acht Jahre alt war, wurden über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Ihre Schwester Berta, deren Kinder Werner (16 Jahre) und Inge (12 Jahre) waren ebenso wie ihr Bruder Julius, dessen Ehefrau Rosa wie auch deren Kinder Walter (16 Jahre) und Benno (15 Jahre) im gleichen Transport.

Alle wurden im Raum Lublin von den Nationalsozialisten getötet.

Am 17.3.1953 wurde Bella vom Amtsgericht Aschaffenburg mit Datum 31.12.1945 für tot erklärt. Für Bella ist ein Stolperstein in Aschaffenburg verlegt worden.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Verfasser: Praktikant, Johanna-Stahl-Zentrum, Würzburg (23.05.2017);
letzte Quellenauswertung: 11.03.2020

Quellenangaben 




[1002] Yad Vashem The Central Database of Shoah Victimsnames
[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (kahn001)
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1064] Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich
Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42

[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ257722)
[1100] Standesamt Hösbach , Hösbach, Geburtsregister (1892 Nr.061)
[1101] Standesamt Hösbach , Hösbach, Eheschliessung (1920 Nr.018)

Ortsfolge   



GeburtsortHösbach 08.09.1892Hauptstr. 47   ✡[1052][1055][1100] Karte
Gräfenhausen 01.11.1938[1052]
Aschaffenburg 01.11.193823.04.1942Fabrikstr. 4deportiertbei Baumann[1052][1055][1078] Karte
Würzburg 23.04.194225.04.1942[1003][1052][1064]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1003][1064]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]