biographische Daten


 
 
   

Heinrich Heinemann, 1908-1941
Quelle: yadvashem.org 

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Quellenbeschreibung
[1003][1005][1016]
[1052][1064][1066]

 
Heinemann, Heinrich Stammbaum                 IdNr. 24285


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 09.06.1908 in: Burgsinn
Sterbedatum: 25.11.1941 in: Fort IX Kauen
Hebr. Name: Chaim Friedhof:
Beruf: Arzt; Dr. med.  

Ehepartner   

    

Biographische Angaben  


   
Dr. Heinrich Heinemann wuchs mit seinen Geschwistern Martha und Ludwig in der Kaufmannsfamilie Adolf und Emma Heinemann (Schuster) in Burgsinn auf. Er besuchte von 1919 bis 1925 die Oberrealschule in Würzburg(Röntgen-Gymnasium Würzburg). Es folgte ein Studium (?) in Darmstadt; [1052] ab 1931 war er Student der Medizin (zunächst der Zahnmedizin?) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg..

NS-Zeit: Mitglied im Jüd.Turn- und Sportverein Würzburg (Makkabi Deutschland).[1016] Heinrich Heinemann schloss sein Studium 1937 in Würzburg ab, konnte aber anscheinend hier nicht mehr promovieren; 1938/39 folgte die Promotion in Bern/Schweiz. Im Novemberpogrom 1938 kam er in "Schutzhaft"; vom 29.November 1938 bis 17.Januar 1939 ins KZ Dachau .[1003] Nach der Entlassung arbeitete er am Jüd. Krankenhaus in Frankfurt am Main und holte seine Eltern zu sich. Am 22.November 1941 wurde er mit ihnen von Frankfurt nach Kowno (Kaunas) deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1003]

Gedenken: Sein nach Haifa emigrierter Bruder Ludwig Eliezer widmete ihm eine Page of Testimony für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005]

Quelle:
-Buch der Erinnerung. Die ins Baltikum deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden, bearbeitet von Wolfgang Scheffler und Diana Schulle, herausgegeben vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. et.al., 2003, 690
Verfasser: Reiner Strätz, Würzburg (28.01.2021);
letzte Quellenauswertung: 28.01.2021

Individuelle Informationen


1939 Dissertation Bern
Jüd. Pflegegeschichte

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1016] Strätz, Reiner, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945. Seite 250
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei Lfdnr. 67 (Heinemann Heinrich)
[1064] Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich

[1066] Familie Dr. Heinrich Hayim Heinemann

Ortsfolge   



GeburtsortBurgsinn 09.06.1908[1016][1003]
Würzburg 1919[1016][1003]
Darmstadt 01.05.192531.03.1929[1052]
Burgsinn 31.03.192902.09.1929[1052]
Aschaffenburg 02.09.192901.05.1931Schloßgasse 2bei Wiesenhöfer[1052] Karte
Würzburg 01.05.1931 ?1937Wallgasse 1 III    ✡[1052] Karte
Bern 19381939[1005]
KZ Dachau 29.11.193817.01.1939[1003]
Frankfurt am Main 193922.11.1941deportiertGaußstraße 20[1003][1064]
Sterbeort
deportiert nach
Fort IX Kauen 25.11.1941Opfer[1003]