biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1002][1003][1005]
[1042][1046][1052]
[1055][1056][1072]
[1073][1100][1102]
[1104][1166]
 
Löwenthal, Julius Stammbaum                 IdNr. 2588


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 01.05.1896 in: Hösbach mit Goldbach
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf: Metzger, Metzger, Metzgermeister  

Ehepartner   

    

1. 29.10.1925 Mittelsinn, Löwenthal Rosa, geb. Baumann [1052]

Biographische Angaben  


   
Der Metzgermeister Julius Löwenthal entstammte der Ehe des Metzgers Wolf Löwenthal mit Jettchen, geborene Gernsheimer, aus Hösbach . Am 4. April 1922 zog er von Hösbach nach Aschaffenburg . [1100] [1052]

Am 9. Mai 1924 zeigte er den Tod seines Vaters Wolf an. [1102]

Am 29. Oktober 1925 heiratete er in Mittelsinn die von dort stammende Rosa Baumann. Aus der Ehe gingen die Söhne Walter und Benno hervor. [1052] [1055]

Am 28. Oktober 1925 war er Trauzeuge der Eheschließung seines Schwagers, des Kaufmanns Benno Baumann, mit seiner Schwester Bertha Löwenthal. [1073]

Am 27. Oktober 1941 zeigte er den Tod des Siegfried Kahn an. [1072]

Julis Löwenthal nahm als Infanterist vom 10. März 1916 (eingerückt) bis zum 25. Oktober 1916 am 1. Weltkrieg teil. Am 25. Oktober 1916 wurde er bei Dragoslavele in Rumänien verwundet. Am 9. Mai 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. [1046]

Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg , Badergasse 9 (alte Hausnr. Lit. C 66 1/2) von 1922 bis 1942. [1042]

Julius Löwenthal, seine Ehefrau Rosa und ihre beiden Söhne Walter und Benno wurden am 25. April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und kamen im Holocaust ums Leben. [1056]

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Verfasser: Praktikant, Johanna-Stahl-Zentrum, Würzburg (20.06.2017); Werner Ackermann, Aschaffenburg;
letzte Quellenauswertung: 20.01.2021

Quellenangaben 




[1002] Yad Vashem The Central Database of Shoah Victimsnames
[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1042]Alois Grimm Aschaffenburger Häuserbücher Band 3 Badergasse 9 (Eigentümer) 1922 - 1942
[1046] SSAA SBZ I Meldeunterlagen Aschaffenburg 2393 Lfdnr. 418 (Ehrenkreuzverleihung)
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (loewenthal002)
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1072] Standesamt Aschaffenburg, Aschaffenburg, Sterberegister (1941 Nr.544)
[1073] Standesamt Aschaffenburg, Aschaffenburg, Eheschliessung (1925 Nr.215)
[1100] Standesamt Hösbach , Hösbach, Geburtsregister (1896 Nr.030)
[1102] Standesamt Hösbach , Hösbach, Sterberegister (1924 Nr.015)
[1104] Wilhelm Stürmer: Verzeichnis der Kriegsteilnehmer der Gemeinde Hösbach
               ("Hösbacher Ehrenbuch"), 31.12.1936. Seite 177 /367

[1166] Gewerbe: Löwenthal Julius (Rituelles Speisehaus (ohne Getränkeausschank)), Badergasse 9 gegründet 23.01.1935

Ortsfolge   



GeburtsortHösbach 01.05.189604.04.1922Hauptstr. 48[1003][1052][1055][1100] Karte
Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich 10.03.19151918[1104]
Hösbach 1924No. 243[1102] Karte
Aschaffenburg 04.04.192223.04.1942Badergasse 9deportiert   ✡[1003][1052][1055][1078] Karte
Würzburg 23.04.194225.04.1942[1003][1056]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1003][1056]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]