biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1003][1005][1042]
[1046][1052][1055]
[1056][1072][1078]
[1166]
 
Lewald, Siegfried Stammbaum                 IdNr. 3305


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 03.07.1893 in: Homburg am Main
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf: Kaufmann, Eisenwarengroßhändler  

Ehepartner   

    

1. 09.04.1931 Gleiwitz, Lewald Käthe, geb. Weissenberg [1052]

Biographische Angaben  


   
Der Eisengroßhändler Siegfried Lewald entstammte der Ehe des Kaufmanns Salomon Lewald mit Getti, geborene Krakenberger aus Bad Hoburg am Main und kam erstmals am 18. Mai 1910 nach Aschaffenburg . [1052]

Am 9. April 1931 heiratete er in Gleiwitz Käthe Weissenberg. Aus der Ehe gingen die Kinder Roselore und Hans Georg hervor. [1052] Roselore wanderte am 1. März 1939 nach London aus. [1055]

Siegfried Lewald war während des 1. Weltkrieges Vizefeldwebel im 2. Bayerischen Jäger-Bataillon 3. Kompanie. Er nahm vom 8. August 1914 bis zum 19. November 1918 an zahlreichen Schlachten und Kämpfen teil, die er in der Anlage zu seinem Antrag vom 5. Oktober 1934 auf Verleihung des Ehrenkreuzes in auffallender Akribie aufgelistet hat. [1046]

Das Ehrenkreuz für Frontkämpfer wurde ihm am 17. April 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg verliehen. Außerdem war er Träger des Bayerischen Militär-Verdienst-Kreuzes 3. Klasse mit Schwertern, des Preußischen Eisernen Kreuzes 2. Klasse, der Österreichischen Tapferkeitsmedaille in Bronze und des Edelweiss-Abzeichens 3. Klasse der Deutschen Armee.

Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg , Wermbachstr. 14 (alte Hausnr. Lit. C 171) von 1932 bis 1942. [1042]

Siegfried Lewald, seine Ehefrau Käthe und ihr Sohn Hans Georg wurden am 25. April 1942 über Würzburg und Nürnberg nach Krasniczyn deportiert und kamen im Holocaust ums Leben. [1056]

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Verfasser: Praktikant, Johanna-Stahl-Zentrum, Würzburg (30.05.2017); Werner Ackermann, Aschaffenburg;
letzte Quellenauswertung: 14.01.2021

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1042]Alois Grimm Aschaffenburger Häuserbücher Band 3 Wermbachstraße 14 (Eigentümer) 1932 - 1942
[1046] SSAA 2 SBZ I Meldeunterlagen Aschaffenburg
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (lewald001)
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1072] Standesamt Aschaffenburg, Aschaffenburg, Sterberegister (1940 Nr.029)
[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ257927)
[1166] Gewerbe: Lewald Siegfried (Handel mit Eisen- Metall- und Hüttenprodukten), Am Südbahnhof gegründet 20.12.1922

Ortsfolge   



GeburtsortHomburg am Main 03.07.1893[1003][1046][1052][1055][1078]
Aschaffenburg Roßmarkt 33bei Simon Wetzler[1046] Karte
Homburg am Main 18.05.1910[1052]
Aschaffenburg 18.05.191013.03.1925[1052]
Aschaffenburg 13.03.192523.04.1942Bustellistr. 10deportiert   ✡[1052][1055][1056][1072][1078] Karte
Würzburg 23.04.194225.04.1942[1052][1055]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1052][1056]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]