biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1001][1003][1005]
[1009][1046][1052]
[1055][1056][1072]
[1073][1078]
 
Liebmann, Betty geb. Westheimer Stammbaum                 IdNr. 3327


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 10.04.1881 in: Rimbach (Kreis Bergstraße)
Sterbedatum: 1942 in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof: Der Jüdische Altstadtfriedhof in Aschaffenburg
Aschaffenburger Stolpersteine
Beruf:   Grabnr. 331 / Lageplan

Ehepartner   

    

1. 22.11.1904 Aschaffenburg, Liebmann Bernhard [1046][1052][1073][1001][1072]

Biographische Angaben  


   
Betty Liebmann wurde am 10.04.1881 in Rimbach, Heppenheim geboren und ist eine von vielen Opfern der Gewaltherrschaft in Deutschland von 1933-1945. Sie wuchs dort als eine Westheimer ihrer Eltern Moses und Amelie Westheimer auf.
Unmittelbar vor und während des zweiten Weltkrieges wohnte sie in Aschaffenburg . Ihr Ehemann Bernhard Liebmann wurde am 22.11.1873 in Aschaffenburg geboren und heiratete an seinem Geburtstag 1904 Betty und zog mit ihr am selben Tag in die Goldbacherstraße 3 in Aschaffenburg. Das Paar brachte insgesamt drei Kinder namens Anni, Erich Julius und Rudolph Raphael auf die Welt, jedoch verstarb Anni tragischerweise 1906. Bernhard war vom Beruf Kaufmann wobei über eine berufliche Tätigkeit Bettys nichts bekannt ist.
1935 wanderte Erich Julius mit 32 Jahren nach London aus, davor wohnte er bei seinen Eltern. Vier Jahre später wanderte auch sein Bruder Rudolph Raphael mit 31 Jahren nach Johannesburg in Afrika aus. Ab dem Zeitpunkt lebte das Paar zu zweit.
Später, am 17.07.1941, zog das Paar in ihren letzten freiwillig gewählten Wohnsitz, der Herstallstraße 28 in Aschaffenburg. Ein Jahr darauf, am 19.03.1942, starb Bernhard Liebmann leider an den Folgen von Arteriosklerose. Knapp ein Monat später, am 25.04.42, wurde die verwitwete Betty auf einer dreitägigen Fahrt über Würzburg nach Krasnystaw , Polen deportiert. Im selben Jahr starb Betty Liebmann im Alter von 61 Jahren im Raum Lublin ermordet.

Im Gedenken an die Deportationsopfer


Verfasser: Praktikant, Johanna-Stahl-Zentrum, Würzburg (06.06.2017); P-Seminar 2018/Dalberg-Gymnasium , Aschaffenburg;
letzte Quellenauswertung: 19.02.2020

Quellenangaben 




[1001] SSAA - Heimatregister Bd. Israel. Seite 207
[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1005] Yad Vashem Page of Testimony
[1009] Der Jüdische Altstadtfriedhof in Aschaffenburg Grabnr. 331
[1046] SSAA SBZ I Meldeunterlagen Aschaffenburg 0220 Lfdnr. 340 (Aufenthaltsliste)
[1052] SSAA 2 SBZ 1 Einwohnermeldekartei
[1055] SSAA - SBZ I Karteikarten der jüdischen Gemeinde, (liebmann002)
[1056] 3. Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern.

Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn Abfahrtsdatum: 25.04.42


[1072] Standesamt Aschaffenburg, Aschaffenburg, Sterberegister (1942 Nr.192)
[1073] Standesamt Aschaffenburg, Aschaffenburg, Eheschliessung (1904 Nr.196)
[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ220526, VZ257941)

Ortsfolge   



GeburtsortRimbach im Odenwald 10.04.188122.11.1904[1001][1052][1073]
Aschaffenburg 22.11.190417.07.1941Goldbacher Str. 3   ✡[1001][1052][1078] Karte
Aschaffenburg 17.07.194123.04.1942Herstallstr. 28 IIdeportiertbei Bachrach[1052][1055][1072] Karte
Würzburg 23.04.194225.04.1942[1055][1003]
deportiert nachKrasniczyn 25.04.1942[1003]
SterbeortRaum Lublin 1942Opfer[1003]