biographische Daten


 
 
   



 

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Quellenbeschreibung
[1003][1023][1078]

 
Fleischhacker, Max                  IdNr. 42927


deportiert
gestorben im Holocaust
 
Geburtsdatum: 08.04.1888 in: Platz
Sterbedatum: in: Raum Lublin
Hebr. Name: Friedhof:
Beruf:  

Ehepartner   

    

1. 1922 Burgsinn, Fleischhacker Recha, gen. Lina, geb. Neumann [1023]

Biographische Angaben  


   
Max Fleischhacker wuchs in dem kleinen Ort Platz im heutigen Landkreis Bad Kissingen auf. Als er 1922 in Burgsinn Recha, gen. Lina Neumann heiratete, verlobte sich sein jüngerer Bruder Adolf (Aron) mit deren Verwandter. Sie hieß ebenfalls Recha Neumann. Max Fleischhakcr lebte mit seiner Frau in Burgsinn. Bereits im Juli 1938 starb jedoch Lina Fleischhacker.

Zwei Jahre später veließ Max Fleischhacker Burgsinn, wo er mit seinem Bruder und dessen Frau in einem Haus gelebt hatte, und zog nach Frankfurt/Oder. Hier heiratete er seine 2. Frau Rose, geb. Baum. Bereits im November 1940 wurde das Ehepaar im jüdischen Arbeitslager Radinkendorf südwestlich von Frankfurt/Oder interniert und musste Zwangsarbeit leisten. Max wurde im April 1942 von Breslau aus ins besetzte Polen nach Izbica deportiert, wo er wie andere Deportierte das Jahr 1942 wohl nicht überlebte. Seine Frau gelangte zeitgleich mit einem Transport von Berlin ins Warschauer Ghetto und wurde ebenfalls ermordet.

Quellenangaben 




[1003] Bundesarchiv - Gedenkbuch
[1023] alemannia-judaica: Burgsinn
[1078] Mapping the Lives, Volkszählungsdaten vom 17. Mai 1939, Bundesarchiv R 1509. (VZ260601)

Ortsfolge   



GeburtsortPlatz 08.04.1888[1003]
Burgsinn April 192202.07.1940Hs. 184   ✡[1003][1023][1078]
KZ Dachau 29.11.193812.12.1938[1003]
Frankfurt (Oder) 02.07.1940[1003][1023]
Radinkendorf 13.11.1940Jüdisches Arbeitslagerdeportiertdeportiert von Breslau[1003]
deportiert nachGhetto Izbica 13.04.1942[1003]
SterbeortRaum Lublin Opfer[1003]