Im 15. Jahrhundert sind 14 Häuser, eine Hofstatt, 53 "Behausungen", zwei Erb (d.h. Güter) und die Badstube genannt, was insgesamt der Zahl um das Jahr 1300 entspricht.
1407 werden in Abenberg neben 54 Häusern noch zwei Lehen, eine Hofstatt, eine Badstube und das Pfarrwittum genannt.
Die Schnepfenmühle und die spätere Ziegelhütte tauchen 1407 in Abenberg als "Meinleins Mull" und "Zygel mul" auf.
In Abenberg ist ein Schulmeister nachweisbar.
Albrecht von Egloffstein verkauft dem Ritter Stefan von Abenberg einen Hof in Abenberg.
Bischof Johann von Eichstätt verbietet den Juden das Zinsnehmen. (Quelle unklar: Entweder Jahreszahl falsch oder Herrscher. Bischof Johann III. regierte erst ab 1445)
1495 zählt das Kloster Marienburg zu Abenberg bereits 20 Nonnen und Laienschwestern.
Bis 1640 erhöht sich die Zahl der Anwesen auf 96, die, abgesehen von fünf Anwesen des Klosters Marienburg, ganz zum eichstättischen Pflegamt Abenberg gehören. Lediglich vier weitere Anwesen in der Vorstadt haben andere Besitzer.
Durch den 30-jährigen Krieg sinkt die Anwesenzahl bis 1663 auf 75, wovon fünf öd sind.