Die Anzahl der Anwesen steigt in Schwabach zwischen 1410 und 1530 von ca. 200 auf etwa 300, wobei die Neubautätigkeit fast vollständig im Nordteil erfolgt.
Fritz Kammermeister und Erhart Vnrwe [sic!, wohl Unruh] gestatten Burggraf Friedrich von Nürnberg das Rückkaufrecht für das Leibgeding, das sie auf die Stadt und das Schloss Schwabach erhalten haben.
Burggraf Friedrich von Nürnberg will die Stadt Schwabach der Bürgschaft für ein Leibgeding entledigen.
Die Stadtordnung nennt 24 Ratsmitglieder (zwölf des älteren und zwölf des jüngeren Rats mit je einem Bürgermeister, der jährlich wechselt).
Schwabach gehört zum Ruraldekanat Obereschenbach.
Es wird eine Donnerstagsprozession erwähnt.
1480 werden acht Jahrmärkte genannt: an Johannis (24.6.), Martini (11.11.), Magdalena (22.7.), der Schweinemarkt an Wunibaldi (18.12.), der Roßmarkt an Richardi (7.2.) und der Kirchweihmarkt am Sonntag vor Michaelis (29.9.) sowie die Märkte an Ostern und Pfingsten.
In Schwabach wird eine deutsche Schule genannt.
Schwabach wird Zollstadt.
Das Register des Gemeinen Pfennigs von 1497 führt 362 Familien mit 1049 Personen im Alter von über 15 Jahren auf, die in Schwabach wohnen. Nach Maßgabe der Steuerplicht gehören 13 Familien zur Oberschicht, 30 Familien zur oberen Mittelschicht, 319 Familien zur unteren Mittelschicht und zu den Unterschichten.