Der Burggraf von Nürnberg ist aus Geldmangel gezwungen, Schloss Lauenstein mit der dazugehörigen Herrschaft - darunter Ludwigsstadt - an die Grafen Ernst und Ludwig von Gleichen zu Blankenhain abzutreten.
Die Pfandschaft Brückenau-Schildeck wird an den Mainzer Erzbischof Konrad III. von Dhaun und Landgraf Ludwig von Hessen versetzt.
Orb wird an Hanau verpfändet.
Laut Lorenz Fries ernennt der Würzburger Bischof Heinrich von Ebersberg zu seinem Amtmann in Gersfeld und verschreibt ihm die Stadt.
Es kommt zu Streitigkeiten zwischen den Grafen von Wertheim und dem Deutschen Orden, da dieser durch die Ummauerung Neubrunns das verbriefte Geleitrecht der Grafen stört.
Graf Georg von Henneberg bekundet, dass ihm der Würzburger Bischof Johann II. von Brunn Burg und Stadt Möckmühl verliehen hat.
Der Ort Thüngen wird böhmisches Lehen und bleibt es bis ins 19. Jahrhundert.
Mainbernheim und Heidingsfeld versuchen, sich an die Thüngen zurückzukaufen.
Vor dem Hussiteneinfall von 1430 entrichtet Bayreuth jährlich die Summe von 800 Pfund Heller an Steuer und Stadtzinsen an die Burggrafen.
Der Würzburger Bischof und der Nürnberger Burggraf vereinbaren laut Lorenz Fries erneut mit der Stadt Kitzingen, dass sie gegen eine Summe von 4000 Gulden in den kommenden 15 Jahren nicht mehr als jährlich 1600 Gulden Steuern zahlen muss.