In Bamberg gibt es viele heute noch bestehende Brauereien (gegenwärtig 16 Betriebe).
In Schauenstein sind Bergwerke und Eisenhämmer belegt.
Es gibt Wochen-, Vieh- und sieben Jahrmärkte.
Im Erdgeschoss des Rathauses, der Schranne oder Halle, war bis ins 18. Jahrhundert die Stadtwaage aufgehängt, auf der Nahrungsmittel gewogen und feilgeboten wurden. Das Rathaus war somit auch Markthalle.
Gewerbe, Handel und Dienstleistungen leben zu einem großen Teil von der Residenz. Neben diesen Bereichen dominiert die Ackerbürgerschaft.
Die Stadt lässt Gips abbauen.
Als städtische Beamte sind der Notar, zwei städtische Baumeister und zwei "Gotteshausmeister" genannt, außerdem ein Stadtknecht, drei Flurknechte, ein Viehhirte, ein Schafhirte und eine Gänsehirtin.
Unter dem Würzburger Bischof Johann I. von Egloffstein erhält Haßfurt zwei weitere Jahrmärkte.
Schon im 14. Jahrhundert ist der Markt mit Ausnahme der hohen Rügen vom Gericht des bischöflichen Vogtes oder Amtmanns befreit.
Im 15. Jahrhundert sind 14 Häuser, eine Hofstatt, 53 "Behausungen", zwei Erb (d.h. Güter) und die Badstube genannt, was insgesamt der Zahl um das Jahr 1300 entspricht.