Es sind Tuchmacher, Zinngießer, Gewandschneider und Leinenweber erwähnt.
In Schauenstein sind Bergwerke und Eisenhämmer belegt.
Eine Messerschmiede wird erwähnt.
In der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts werden sechs Jahrmärkte genannt: am St. Veitstag, am St. Magarethentag, am St. Bartholomäitag, am St. Michaelstag, am St. Gallentag und am St. Solentag vor Weihnachten (3.12.); außerdem werden zwei Wochenmärkte abgehalten.
Das Marktrecht hat die Äbtissin des Benedikinerinnenklosters.
Gewerbe, Handel und Dienstleistungen leben zu einem großen Teil von der Residenz. Neben diesen Bereichen dominiert die Ackerbürgerschaft.
Neben die Landwirtschaft tritt vermehrt auch die gewerbliche Produktion. Es kommen Schmelz- und Saigerhütten auf.
Trotz der städtischen Stadtverwaltung mit Stadtrat, Stadtgericht und Marktrechten ist der Name Stadtlauringen ein bloßer Rechtstitel.
Schon im 14. Jahrhundert ist der Markt mit Ausnahme der hohen Rügen vom Gericht des bischöflichen Vogtes oder Amtmanns befreit.
Dem Bergmeister als Vorstand des Bergamtes beigeordnet sind ein Bergschreiber und ein Berggegenschreiber, die für die Buchführung und die Verrechnung der Einnahmen mit dem landesherrlichen Kastner sorgen, daneben weiteres technisches Personal, dessen Zahl je nach Konjunktur des Bergbaues schwankt.