Der Zeitpunkt der Marktverleihung für Burghaslach ist unbekannt - es sollen aber fünf Märkte ausgerichtet werden.
Mitwitz erhält das Marktrecht. Es werden sechs Jahrmärkte abgehalten, die mit Viehmärkten verbundenen sind.
Fürstbischof Friedrich von Seinsheim verleiht Prölsdorf das Marktrecht. Fortan dürfen vier Jahrmärkte und zwei Viehmärkte abgehalten werden.
Vestenbergsgreuth erhält drei Jahrmärkte von seiner Gutsherrschaft, den Freiherren von Holzschuher aus Nürnberg.
Der Jahrmarkt in Weilbach wird wiederhergestellt und auf einen anderen Wochentag (Feiertag: Bartholomäustag) verlegt. Wann das Privileg verliehen wurde, ist nicht bekannt.
Seit diesem Jahr finden in Kleinlangheim Viehmärkte statt.
Würzburger und Bamberger Fürstbischof Franz Ludwig (von Erthal) verleiht Schweinberg das Marktrecht. Jahr- und Krammarkt finden am Montag, der Viehmarkt am Dienstag nach Maria Lichtmess (2. Februar) statt. Der zweite Viehmarkt findet am Dienstag nach dem Rosenkranzfest (7. Oktober) statt.
Kinding erhält durch den letzten Eichstätter Fürstbischof Joseph Graf (von Stubenberg) das Marktrecht.
Das Hochstift Würzburg gesteht Schweinberg noch einen weiteren Viehmarkt zu.
Der Gesuch der Wöhrder Bürger, "seit alters bestehende Jahrmärkte" zu gestatten, wird genehmigt, und es werden drei Jahrmärkte eingerichtet, die jeweils auf drei Tage beschränkt sind. Im Jahr 1798 werden die Märkte aufgrund von gleichzeitig stattfindenden Kirchweihen in der Umgebung auf den zweiten Pfingsttag, den Sonntag vor Bartholomäus und den Sonntag vor Weihnachten verlegt. Die Jahrmärkte werden rege besucht und tragen sehr zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage bei.