Die Burg Stolzenberg, in deren Schutz Soden lag, wird befestigt.
König Ludwig das Kind ertauscht vom Konstanzer Bischof Salomon III. von Ramschwag als Abt des Klosters St. Gallen gegen Güter im Gau Baar und am Bodensee den Hof Pappenheim im "Swalafeldgau", um ihn seinem Getreuen Meinwart zu Eigen zu übertragen.
König Ludwig das Kind ertauscht von Salomo III. von Ramschwang, Bischof von Konstanz als dem Abt des Klosters St. Gallen gegen genannte Besitzungen im Gau Baar und am Bodensee mit Holz- und Mahlgerechtsamen den Hof Pappenheim im "Swalafeldgau", um ihn seinem Getreuen Meinwart zu Eigen zu übertragen.
Es werden erste Siedlungen sowie die günstige Verkehrslage Münchbergs an der alten Handelsstraße von Nürnberg nach Hof und Sachsen erwähnt.
In Rothenburg o. d. Tauber wird die sogenannte "Hinterburg" auf dem westlichen Teil des Bergvorsprungs gebaut.
Mainbernheim liegt an der alten Handelsstraße von Frankfurt nach Nürnberg.
Mellrichstadt liegt an der sogenannten Nürnberger-, Hoch-, Wein- und Frankenstraße.
Der Fluss Kinzig ist im Mittelalter bis Gelnhausen schiffbar
Gelnhausen liegt an der "Bergstraße", der Verbindung der Hohen Straße (= Reffenstraße, nach Mitteldeutschland) und der Birkenhainerstraße (nach Franken).
Rothenburg ist eine Handelsstadt an der Straße von Augsburg nach Aub, Ochsenfurt und Würzburg. Diese Strecke ist ein Teilstück der Pilgerstraße von Italien nach Dänemark. Die günstige Verkehrslage an der wichtigen Handelsstraße wird allerdings nicht optimal genutzt. Zwar ist Rothenburg eine Etappenstation für Pilger, doch das großgrundbesitzende Patriziat verbietet den Bürgern den gewerblichen Großhandel und die Gründung von Handelsgesellschaften mit Auswärtigen. Dies verhindert die Ausbildung einer Mittelschicht von Großkaufleuten. Die Rothenburger Patrizier selbst sind allerdings sehr wohl im Fernhandel tätig und haben zum Teil weitreichende Geschäftsverbindungen.