Der Besitz des karolingischen Königshofes kommt an das Erzstift Mainz.
Der Ort ist Reichsgut.
Das Hochstift Würzburg, der Deutschorden in Münnerstadt, das 1279 gestiftete Augustinerkloster und das Kloster Fulda, das seinen Besitz um 960 den Hennebergern abtrat, werden als Ganerben genannt.
Der Bischof von Würzburg ist der Landesherr.
Stadtherr ist der Bischof von Bamberg.
Stadtherr ist der Landesherr, der Markgraf von Brandenburg-Ansbach.
Der bayerische Herzog Heinrich (der spätere Kaiser Heinrich II.) schenkt dem Bischof von Würzburg Salzforst. Von diesem Zeitpunkt an ist Obersalz-Neustadt der Hauptort der hochstiftlichen Verwaltung im Saaletal.
Zur Verwaltung der Saline hat sich eine Bürgerunion gebildet, mit der selbst der Stadtherr alle wichtigen Entscheidungen besprechen muss.
An der Spitze der Stadt stehen zwei Bürgermeister und der Rat. Diesen übergeordnet ist der fürstliche Schultheiß.
In der eichstättischen Zeit werden der äußere und der innere Rat (je sechs Mann) ohne Mitwirkung der Bürger vom Bischof eingesetzt.