Aus mangelnder Beschickung der aus dem 13. Jahrhundert stammenden vier Jahrmärkte gewährt der Würzburger Bischof, die Zahl der Jahrmärkte auf drei zu reduzieren.
Das Erzstift Mainz verpfändet Wörth an die Freiherren von Hoheneck.
Bischof Johann von Würzburg verpfändete Burg und Behausung, Kellerei und Bauhof zu Hassfurt an Karl Truchsess zum Rotenstein. Dieser erhielt das Recht, die früher an Ritter Eberhard von Schaumberg für 2000 fl. versetzte Vogtei und den Zehnt zu Hassfurt, den an Albrecht Truchsess zu Wetzhausen für 1600 fl. versetzten Zoll und den Hans Tintner für 600 fl. versetzten Teil des Ungelds wieder einzulösen.
Laut Lorenz Fries werden der Stadt Gemünden von Würzburgs Bischof Johann von Brun drei Jahrmärkte und ein Wochenmarkt am Donnerstag verliehen.
Da der Würzburger Bischof laut Lorenz Fries Albrecht Truchsess von Wetzhausen 1600 Gulden schuldet, verschreibt ihm der Bischof den Zoll in Hassfurt.
Durch Schiedsspruch kommen die Immunitätsbewohner, das Domkapitel und die Pröpste Bambergs wieder zu ihren Rechten; um die städtischen Schulden zu tilgen, wurde ein Ungeld vereinbart.
Naila erhält durch Markgraf Johann von Nürnberg das Marktrecht.
Die Stadt Ochsenfurt wird in den Auseinandersetzungen zwischen Domkapitel und Bischof Johann von Brunn für 6300 Gulden an den Deutschen Orden verpfändet, der die Ablösung gestattet.
Die Hälfte des Anteils der Familie Rosenberg an Stadt und Amt Röttingen fällt an das Hochstift Würzburg.
Im Jahre 1442 musste die Stadt vor Michael von Schwarzenberg als Vertreter des Würzburger Stiftspflegers Gottfried IV. Schenk von Limpurg und des Domkapitels die Erbhuldigung in der Form leisten, die bereits beim Vorgängerbischof Johann und Erkinger von Schwarzenberg galt.