Seit der Stadterhebung gibt es ein Stadtvogteigericht.
Stadtgründer ist der letzte Schlüsselberger Konrad III. (+ 8. 5. 1347)
Allodialerben Kulmbachs sind die fränkischen Hohenzollern, die Burggrafen von Nürnberg.
Elisabeth von Hohenlohe gibt ihrer Schwester Kunigunde von Eberstein, Klosterfrau in Seligental, jährlich 20 Pfund Heller von ihrem halben Teil der Veste Krautheim.
Das Dorf Marktbreit wird durch die Hohenloher von den Grafen von Castell rückgelöst.
Die Ritter Heinrich von "Slytz" (wohl Schlitz), Erwin und Karl von "Buchez" (wohl Buches) vertragen sich mit dem Hochstift Würzburg und werden dessen Erbburg- und Dienstmänner. Heinrich von "Slytz" muss 100 Pfund Heller entweder an die Hildenburg oder an Bischofsheim verrichten und wird dessen Burgmann. Erwin und Karl von "Buchez" müssen ebenso jeweils 100 Pfund Heller an Burgsinn bezahlen und treten dort in den Dienst des Burgmannes. Desweiteren versprechen sie eine Zahlung von 100 Pfund Heller an den Probst von Wechterswinkel als Ersatz des Schadens der Bürger von Meiningen.
Es ist ein Hofgericht bezeugt.
Der Würzburger Bischof Otto II. von Wolfskeel bestimmt, dass die Augustiner in Schmalkalden ihr Kirchweihfest von dem Sonntage Misericordia auf den Sonntag nach Fronleichnam verlegen sollen.
Als Dank, dass sich die Windsheimer zum zweiten Mal selbst frei gekauft haben, setzt der Kaiser die Steuer auf einen gleichbleibenden Betrag fest und bestätigt erneut die ausschließliche Gerichtsbarkeit.
Gräfin Podika von Orlamünde verzichtet zu Gunsten des Burggrafen Johann II. von Nürnberg auf Berneck.