Der Ort ist ein Markt mit Münze und Zoll.
Der Ort ist eine Bergwerkstadt.
Landwirtschaft und Gewerbe sind die Haupterwerbsquellen.
Wie in allen Tälern der fränkischen Schweiz ist die Landwirtschaft auch hier nicht ergiebig.
An Gewerbe sind Glockengießerei, Bierbrauerei, Mühlen, Spiegelglaserei, Pottaschehütten und Ziegelhütten erwähnt.
Haupterwerbszweig des Ortes ist die Salzsiederei.
Ebermannstadt hat im Umkreis von zwei Stunden das Biermonopol.
Der Name der Stadt leitet sich von der Salzquelle "Haal" ab und hängt ethymologisch eng mit "Salz" zusammen.
Die Bevölkerung leidet angesichts eines Ackermangels und der bevorzugten Düngung der Weinberge stets an Getreidemangel.
Aus der Nennung des "iure forense" und der Marktschillinge, aus der Abhaltung der Jahrmärkte auf dem klösterlichen Freihof und dem Salgericht des Klosters ergibt sich, dass die beiden ältesten Jahrmärkte vom Kloster eingerichtet worden sind und aus der vor-dürnischen Zeit stammen.