Die Wochenmärkte finden am Dienstag und am Samstag statt.
Es gibt reiche Erträge an Korn, Weizen, Hafer, Schrotgetreide, Gerste und Hopfen, welche das Brauen und den Export von Bier ermöglichen.
Bereits im Klosterurbar wird der Weinbau erwähnt.
Als wirtschaftliche Faktoren dienen Mühl-, Brau- und Bäckergewerbe.
Es werden Viehzucht, Teichwirtschaft, Getreide- und Flachsanbau betrieben. Außerdem gibt es einen regen Handel mit Vieh, Schmalz, Käse nach Ansbach, Nürnberg und Frankfurt.
Die wichtigsten Gewerbe in Neustadt an der Aisch sind Gerberei, Tuchmacherei, Färberei, Bierbrauerei und Büttnerei.
In Pegnitz wird neben der Landwirtschaft auch der Bergbau auf Eisenerz aus dem Arzberg betrieben. Von den verschiedenen Handwerken verdient vor allem die Bierbrauerei besondere Erwähnung, da die umliegenden Dörfer nicht brauen durften, in Pegnitz jedoch jeder Bürger ursprünglich das Brau- und Schankrecht hatte.
Als wirtschaftliche Faktoren sind Ackerbau und Weinbau erwähnt.
In Weißenburg gibt es kein geschlossenes Patriziat wie zum Beispiel in Nürnberg.
Rothenburg ist eine Handelsstadt an der Straße von Augsburg nach Aub, Ochsenfurt und Würzburg. Diese Strecke ist ein Teilstück der Pilgerstraße von Italien nach Dänemark. Die günstige Verkehrslage an der wichtigen Handelsstraße wird allerdings nicht optimal genutzt. Zwar ist Rothenburg eine Etappenstation für Pilger, doch das großgrundbesitzende Patriziat verbietet den Bürgern den gewerblichen Großhandel und die Gründung von Handelsgesellschaften mit Auswärtigen. Dies verhindert die Ausbildung einer Mittelschicht von Großkaufleuten. Die Rothenburger Patrizier selbst sind allerdings sehr wohl im Fernhandel tätig und haben zum Teil weitreichende Geschäftsverbindungen.