Es werden Tuchmacher, Färber und Gewandschneider genannt.
Die Fischermeister zu Würzburg übertragen ihr Zoll- und Marktrecht an der Fischpforte und auf dem Fischmarkt zu Würzburg in einen Brief, damit sie den Hauptbrief nicht immer vorlegen müssen. Die Rechte an allen grünen Fischen haben ihre Vorfahren von Heinrich von Rebstock gekauft.
Es sind Tuchmacher, Zinngießer, Gewandschneider und Leinenweber erwähnt.
Es gibt eine Baumwollfärberei.
Eine Messerschmiede wird erwähnt.
In der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts werden sechs Jahrmärkte genannt: am St. Veitstag, am St. Magarethentag, am St. Bartholomäitag, am St. Michaelstag, am St. Gallentag und am St. Solentag vor Weihnachten (3.12.); außerdem werden zwei Wochenmärkte abgehalten.
Das Marktrecht hat die Äbtissin des Benedikinerinnenklosters.
Neben die Landwirtschaft tritt vermehrt auch die gewerbliche Produktion. Es kommen Schmelz- und Saigerhütten auf.
Trotz der städtischen Stadtverwaltung mit Stadtrat, Stadtgericht und Marktrechten ist der Name Stadtlauringen ein bloßer Rechtstitel.
Dem Bergmeister als Vorstand des Bergamtes beigeordnet sind ein Bergschreiber und ein Berggegenschreiber, die für die Buchführung und die Verrechnung der Einnahmen mit dem landesherrlichen Kastner sorgen, daneben weiteres technisches Personal, dessen Zahl je nach Konjunktur des Bergbaues schwankt.