Eine Schuhmacherzunft findet Erwähnung.
In Berneck gibt es eine Eisengrube.
Zur Entwicklung der Ratsverfassung lässt sich nur wenig sagen. 1483 wird erstmals ein aus dem Bürgermeister und elf Ratsmitgliedern bestehendes Kollegium fassbar, das unter dem Vorsitz des landesherrlichen Vogts zugleich als Schöffenkollegium im Stadt- und Landgericht fungierte.
Berneck hat eine Lateinschule.
Die Erwähnung eines Schulmeistergartens gibt den ersten Hinweis auf das Bestehen einer Schule.
Im Jahre 1495 zählt Berneck 204 Einwohner (76 Haushalte).
Bei der Erhebung des Gemeinen Pfennigs steuern in Berneck 80 Haushalte.
Die Reformation wird durch den Landesherrn Markgraf Georg den Frommen von Ansbach eingeführt.
Es werden 86 Mannschaften registriert.
Markgraf Christian erteilt dem Magistrat auf dessen Ansuchen hin eine Bestätigung der Stadtprivilegien, nachdem das ältere Dokument im Zuge des Dreißigjährigen Krieges verlorengegangen war. Im Mittelpunkt stehen dabei die wirtschaftlichen Vergünstigungen, namentlich das Brau- und Schankmonopol im Amts- und Stadtbezirk, das Marktrecht, die Hut-, Wald- und Fischwasserrechte sowie Bestimmungen für den Erwerb des Bürgerrechts, die Ausübung der Niedergerichtsbarkeit und Gebotsgewalt im Stadtbezirk und das gerichtliche Verfahren gegenüber den Bürgern bei bestimmten strafrechtlichen Tatbeständen.