Die Jahre 1646 bis 1648 sind die schlimmsten für das Dorf Retzbach und seine Bevölkerung im Dreißigjährigen Krieg.
Während des Dreißigjährigen Krieges machen kaiserliche Truppen die Gegend um Helmstadt unsicher und rauben die Bevölkerung aus.
Die kaiserliche Armee zieht an Euerdorf vorbei und richtet schwere Verwüstungen an.
Von den 250 Herdstellen vor dem Dreißigjährigen Krieg sind in Bürgstadt nun nur noch 134 übrig.
Das Amt Arberg wird von der schwedischen Besatzung von Nördlingen heimgesucht, die am 16. Oktober den fürstbischöflichen Getreidespeicher in Arberg anzündet.
Im Jahr 1647 liegen zwei Kompanien Reiter in Affalterthal.
Treuchtlingen wird geplündert und anschließend in Brand gesetzt.
Die Bewohner Schnaittachs flüchten auf den Rothenberg, als Schwedische Truppen ihren Ort heimsuchen. Obwohl der Westfälische Frieden bereits unterzeichnet ist, werden Häuser geplündert, Fenster und Öfen zerschlagen und das Vieh vertrieben.
Dürrwangen wird während des Dreißigjährigen Krieges bis auf zehn Häuser niedergebrannt.
Die kleine Lenkersheimer Kirche wird von schwedischen Soldaten verwüstet.