Kaiser Friedrich III. erteilt auf Bitten des Mainzer Erzbischofs Adolfs II. von Nassau Privilegien für zwei Jahrmärkte "zu Brotselden", "so im und dem stifft Mentz zugehorten".
Der Würzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg gewährt der Stadt Coburg Zollerleichterung beim Einkauf von Wein am Main im Bereich des Hochstifts.
Nach dem Tod Graf Georgs von Henneberg teilen seine Söhne Friedrich und Otto 1468 das väterliche Erbe unter sich auf, wobei die Pfandschaft Fladungen an Otto fällt.
Michael von Bickenbach verkauft Klingenberg an den Grafen von Hanau-Lichtenberg (Philipp I.).
Die Stadt wird von den Grafen von Rieneck eingelöst.
Der Würzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg gewährt der Stadt Schwarzach zwei neue Jahrmärkte, einen auf Visitatio Marie (2. Juli) und einen auf Judica (2. Sonntag vor Ostern).
Der Bischof von Würzburg, Rudolf II. von Scherenberg, gibt Burg und Stadt Freudenberg Graf Johann von Wertheim zu Lehen.
Laut Lorenz Fries verschreibt der Würzburger Bischof die jährlichen 200 Gulden an der Bede in Hassfurt, die er zuvor Graf Thomas von Rieneck verschrieben hatte, den Herren von Bickenbach.
In einem Vertrag mit Markgraf Albrecht verpflichtet sich die Stadt zur Leistung eines jährlichen Steuerbetrags von 500 Gulden an die herrschaftliche Kammer und zur Zahlung von jährlich 200 Gulden Stadtzins an das herrschafltiche Kastenamt, woraus sich eine Gesamtbelastung pro Jahr von 700 Gulden ergab. Obwohl die Vereinbarung zunächst auf zehn Jahre befristet ist, behält sie bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Gültigkeit.
Am 6. September 1469 legten der Bamberger Bischof Georg von Schaumberg und der Würzburger Bischof Rudolf von Scherenberg laut Lorenz Fries einen Grenzstreit bei. In dieser Auseinandersetzung ging es zwischen dem verstorbenen Bischof Johann von Grumbach und dem Bamberger Bischof um das Landgericht, das Geleit, Zollrechte, Zehntrechte, Klöster, die Atzung, die Orte Baunach und Godeldorf, die Schäfereien, die neuen Gereute, Wildbänne, Befestigungsanlagen und anderer Dinge.