Es gibt in Bamberg Schumacher und Altreußen (=Schuhflicker), Schneider, Tuchmacher, Loderer, Grauloderer, Huter, Gerber, Kürschner, Müller, Bäcker, Metzger, Brauer, Lederer, Sattler, Walker, Schmiede, Messerer, Kessler, Schwertfeger, Sporer, Wagner, Büttner, Glaser, Kandelgießer, Hafner, Fischer, Fuhrleute, Zimmerleute, Steinmetze, Mörtelmacher und Maurer.
Kulmbach ist Marktort für einheimischen und auswärtigen Tuchhandel.
Die im Vergleich zu anderen Städten stärkere Ausprägung des Handwerks wird durch zahlreiche Erfindungen und der Benutzung der Wasserkraft gefördert.
In Aub finden fünf Jahrmärkte statt, vier davon an Marienfesten. Der fünfte war der Gallusmarkt, der Kirchweihmarkt.
In Miltenberg sind Handwerker und Zünfte nachweisbar.
Von den Zünften waren die Sichel- und Sensenschmiede und die Wollweber am bedeutensten.
Wie einer Urkunde vom 14.1.1303 zu entnehmen ist, in der sich der Ebracher Schaffer auf dem Mönchshof bestätigen ließ, dass die Klosteruntertanen von der Steuer und dem Gericht des Marktes Schwabach frei sind, liegt der Zeitpunkt der Errichtung des Marktes knapp nach dem Erwerb Schwabachs durch die Grafen von Nassau im Jahr 1299.
Eine Mühle wird erwähnt, sie ist als Lehen im Besitz des Niederadligen Frowin von Hesslar.
Der Ritter Friedrich von Grumbach erhält mit dem Schenkamt des Hochstifts Würzburg diverse Lehen, darunter den Zehnt von Arnstein, einen Garten in und diverse Weingärten bei Karlstadt.
In Bischofsheim sind zwei Mühlen nachweisbar, in Neustadt eine Badestube. Als Würzburger Lehen sind die Vogtei über die Mühlen und das Bad im Besitz Heinrichs von Schneeberg.