An Stelle des zerstörten Judenviertels entstehen der (Grüne) Markt(platz) und die Marienkapelle.
Graf Otto X. von Orlamünde erteilt "Ludwigstorff" das Recht auf einen Wochenmarkt und drei Jahrmärkte.
Der "Schembartlauf", ursprünglich der Fastnachtsumzug der Metzger, geht angeblich auf ein Privileg von 1349 zurück und wird 1377 erstmals urkundlich erwähnt und von Patriziergesellschaften durchgeführt.
In dem Weistum über den Salzforst steht u.a. geschrieben, welche Rechte die Bürger zu Neustadt a.d. Saale am Salzforst haben: Sie dürfen Holz für Häuser oder "stedeln" schlagen. Dafür sollen sie einem Forstmeister zweihundert oder ein Viertel Wein und einen Keil ("wecke") auf einen Schilling Heller schenken. Außerdem sollen die Bürger auch minderwertiges Holz hauen, jedoch dieses nicht verkaufen.
Eine Urkunde von 1378, in welcher der Würzburger Bischof Arnstein gegen einen Steuervorschuss auf fünf Jahre für bede- und steuerfrei erklärt, trägt das "Siegel der Stadt Arnstein".
Die Kürschner und Gewandmacher in Münnerstadt werden erwähnt.
Kaiser Karl IV. befreit alle Bürger und alle Kaufleute in Heidingsfeld von allen geforderten Zöllen.
Graf Johann von Wertheim verschreibt seiner Ehefrau Margarethe die alte und neue Badstube in Wertheim. Stirbt die Gräfin, so sollen die Badestuben dem Inhaber der Grafschaft zufallen.
König Wenzel erlaubt den Bürgermeistern, dem Rat, den Bürgern und Einwohnern seiner Stadt zu Windsheim, auf dem Berg, genannt Kerbergk, den Steinbruch innezuhaben und zu nutzen, damit sie ihre Stadt mit Mauern und Gräben befestigen, bessern und bauen können.
Am Fischmarkt, der sich im Erdgeschoss des Rat- und Kaufhauses bei der Stadtwaage befindet, müssen alle gefangenen Fische zuerst angeboten werden. Nur die Fische, die an diesem Ort keinen Käufer finden, dürfen anderweitig verkauft werden.