Papst Johannes XVIII. bestätigt das Bistum und gewährt der Neugründung seinen Schutz, wie er sonst nur Klöstern verliehen wurde.
Der Mainzer Erzbischof Willigis weiht den Kanzler Heinrichs II., Eberhard, zum ersten Bischof Bambergs.
Das Bistum erhält die ehemaligen Schweinfurter Grafschaften in Ostfranken, Herzogs- und Königsgut in Bayern, Güter in Ober- und Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Tirol mit wichtigen Gebirgsstraßen. Diese riesigen Landschenkungen waren die letzte Güterübertragung an die Reichskirche in Deutschland.
Weil große Teile des Bamberger Sprengels aus den Diözesangebieten Würzburgs und Eichstätts abgetreten werden müssen, formiert sich massiver Widerstand gegen das neue Bistum.
Es gelingt König Heinrich II., nachdem er die Entschädigung für würzburgische Verluste an Zehnten und anderen Einkünften maßgeblich vermehrt hatte, den Bischof von Würzburg zur Abtretung des östlichen Teiles seines Sprengels zu bewegen. Danach umfasst der Bamberger Sprengel - abgesehen von den entfernt gelegenen Besitzungen - zunächst den fränkischen Radenzgau vom Frankenwald und Fichtelgebirge im Nordosten bis zur Erlanger Schwabach im Süden, von der Main-Donau-Wasserscheide im Osten bis zur Mainstrecke Lichtenfels-Hallstadt und bis in den Steigerwald im Westen.
Die Benediktinerabtei Michelsberg wird gegründet (die damit ältestes Kloster der Stadt Bamberg ist), und zwar durch Bischof Eberhard I.
Nach seinem Tod wird Kaiser Heinrich II. nach Bamberg überführt und im Dom "ante altare sante crucis" bestattet.
Das Kanonikerstift St. Maria und Gangolf wird in der Vorstadt Theuerstadt gegründet.
Erstmals werden "mercatores" unter Fernhandelsrecht erwähnt.
König Heinrich IV. stellt der bischöflichen Kirche zu Bamberg den ihr von seinem Vater, Kaiser Heinrich III., entzogenen Ort Forchheim nebst den Gütern, die jener dort seinem Dienstmann Otnant geschenkt hatte, zurück.