Neben weiteren Besitzungen des Burggrafen von Nürnberg werden Wöhrd, die Rechte an der neuen Kirche sowie die Mühlen zu Wöhrd an die Reichsstadt Nürnberg verkauft. Die neuen Besitzungen werden gesondert unter dem Namen "Amt der Veste" durch einen Amtmann verwaltet, der den Titel "Richter zu Wird" oder auch Amtmann auf der Stadt Burgfrieden führt.
Wöhrd ist von einer Seuche betroffen.
Wöhrd wird Filialgemeinde von St. Sebald. Die Kurie bestätigt in diesem Jahr die 1431 erlaubte Weihung des Friedhofs in Wöhrd, die Gestattung des dortigen Begräbnisses sowie die Erteilung der Sakramente durch einen Priester. Die völlige Loslösung von der Mutterkirche und damit eine Erhebung zur selbstständigen Pfarrei unterbleibt jedoch noch für eine längere Zeit.
Im ersten Markgrafenkrieg hat Wöhrd strategische Bedeutung. Der Markt wird in das weitere Befestigungssystem von Nürnberg einbezogen, die so genannte Landwehr, die von der Pegnitz oberhalb Wöhrds in Richtung Schoppershof verläuft. Die Gräben werden nachgezogen, der Ort wird von zweifachen, gezackten Schranken umgeben und er erhält eine Besatzung von sechs, sieben oder bei Gefahr sogar zehn Hauptmannschaften. Es kommt in diesem Krieg jedoch zu keinen schweren Angriff auf Wöhrd. Nur am 1.12.1449 wird der Ort verstärkt beschossen.
Die Bedeutung des Färberhandwerks in Wöhrd sinkt seit 1427 immer mehr, nicht zuletzt wegen der wachsenden Konkurrenz der Nürnberger und Gostenhofer Färber. So beginnt im 15. Jahrhundert eine soziale Umschichtung, die sich im 16. und 17. Jahrhundert noch fortsetzt.
Wöhrd ist von schweren Seuchen betroffen. Allein zwischen August 1462 und Anfang 1463 werden 519 Personen aus Wöhrd und seiner Umgebung auf dem Wöhrder Friedhof begraben.
Die Befestigung Wöhrds wird erneuert.
Wöhrd ist von schweren Seuchen betroffen.
In Wöhrd werden Wochenmärkte eingeführt, an denen hauptsächlich Baum- und Feldfrüchte, aber auch Eier, Butter, Schmalz und Käse verkauft werden.
Im Landshuter Erbfolgekrieg werden 450 Böhmen für kurze Zeit nach Wöhrd einquartiert.