Kraft von Hohenlohe überlässt seiner Frau Anna als Heimsteuer und Morgengabe mehrere Orte für 8000 Pfund Heller zur lebenslangen Nutzung, darunter Röttingen und Königshofen.
In der Urkunde, in der Kraft und Anna von Hohenlohe die Herrschaften Ingolstadt, Reichelsberg und Röttingen, dies mit Burg und Stadt, an das Hochstift Würzburg für 47000 Pfund Heller verkaufen, wird auch der Weinzins zu Heidingsfeld mit verkauft.
Der Würzburger Bischof Otto II. von Wolfskeel versetzt dem Erkinger von Seinsheim für 1200 Pfund Heller das Dorf Herbolzheim. Iphofen, Kitzingen und Ochsenfurt werden dabei erwähnt.
Anna von Hohenlohe bestätigt, dass Burg und Stadt Weikersheim als Lehen vergeben wird.
Kraft von Hohenlohe und seine Frau wenden sich mit einem Brief bezüglich dem Verkauf der Stadt Röttingen an den Würzburger Bischof Otto II. von Wolfskeel.
Kraft von Hohenlohe verkauft dem Mainzer Erzbischof Heinrich III. von Virneburg Burg und Stadt Möckmühl für 4500 Gulden ("kleine guldin"). Es wird beurkundet, dass der Erzbischof Stadt und Umland nicht stärker als gewöhnlich besteuern und die Stadt baulich erhalten soll ("in gewonlichen buwe haltin").
Kraft und Anna von Hohenlohe verkaufen Güter, unter anderem Burg und Stadt Röttingen mit ihren Zugehörungen, für 1700 Pfund Heller an den Würzburger Bischof Otto II. von Wolfskeel. Dazu gehören auch Gerichte, Zölle und Steuern (alle nicht näher spezifizert) sowie zwei Kirchensätze und "Gottesgaben" in St. Peter und St. Blasien. Bis Oktober des selben Jahres folgen zahlreiche Bestätigungen, Erläuterungen und Vidimierungen dieses Geschäftes.
Da Röttingen vom Stift Fulda zu Lehen geht, aber als Eigengut verkauft werden soll, versprechen Kraft und Anna von Hohenlohe, die Übereignung beim Stift Fulda zu erwirken. Sollte dies binnen eines Jahres nicht gelingen, soll das Hochstift Würzburg zum Ausgleich andere Güter erhalten, darunter Burg und Stadt Möckmühl, aber Röttingen wieder zurückgeben.
Kraft und Anna von Hohenlohe befehlen der Stadt Rothenburg und dem Röttinger Amtmann Walther Küchenmeister, dem Würzburger Bischof Otto II. von Wolfskeel Burg und Stadt Röttingen zu übergeben. Rothenburg soll dafür 6000 Pfund Heller vom Hochstift erhalten. Am 16.10. bestätigt die Stadt den Erhalt der Summe.
Der Würzburger Bischof Otto II. von Wolfskeel beurkundet, dass beim Verkauf von Röttingen, Ingolstadt und Reichenberg an ihn einige Dörfer, darunter Königshofen ("uf dem Geuwe") nicht inbegriffen sind.