Der Rat, der bei der Erhebung des Ortes zur Stadt 1332 eingesetzt wurde, wird nicht von den Bürgern gewählt, sondern seitens der bereits vorhandenen Bürgermeister durch Zuwahl neuer Mitglieder in Anwesenheit des Landkomturs ergänzt.
Landesherr ist der Bischof von Bamberg.
Das Hochstift Würzburg, der Deutschorden in Münnerstadt, das 1279 gestiftete Augustinerkloster und das Kloster Fulda, das seinen Besitz um 960 den Hennebergern abtrat, werden als Ganerben genannt.
Neustadt a. d. Aisch gehört zum Territorium der Burggrafen von Nürnberg, den späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach-Bayreuth.
Stadtherr von Spalt ist der Bischof von Eichstätt.
Die Einrichtung der Stadtkirche geht auf das Zusammenwirken der Herren von Hirschberg mit dem Kloster Waldsassen zurück, das Pfarrwittum ist hauptsächlich eine hirschbergische Stiftung (Felder, Wiesen, Weiher).
Das Gebiet um Soden gehört der Abtei Fulda.
Bis 1385 ist Wunsiedel im Besitz der Burggrafen von Nürnberg.
Aus der Nennung des "iure forense" und der Marktschillinge, aus der Abhaltung der Jahrmärkte auf dem klösterlichen Freihof und dem Salgericht des Klosters ergibt sich, dass die beiden ältesten Jahrmärkte vom Kloster eingerichtet worden sind und aus der vor-dürnischen Zeit stammen.
Wörth am Main gehörte ursprünglich den um 1570 ausgestorbenen Herren von Erlenbach.