Einteilung der Stadt in vier innere Viertel und vier Vorstädte unter Bischof Johann I. von Egloffstein (1400-11): Bastheimer-, Dietricher-, Cresser- und Gänheimer Viertel, sowie Hauger-, Pleicher-, Sander- und Burkarder Vorstadt.
Nach der Absetzung König Wenzels fällt Prichsenstadt in die Hand des Gegenkönigs Ruprecht.
Der wenige Tage nach der Schlacht von Bergtheim nach Nürnberg geflohene Konrad Schilher, Kanoniker von Stift Haug, verfasst für Bischof Gerhard von Schwarzburg ein zur Mäßigung im Strafgericht über die Bürger mahnendes Schreiben.
Die Thüringer Grafen und Meißener Markgrafen, die Brüder Friedrich IV., Wilhelm II. und Georg, zeigen Interesse am Erwerb Königsbergs von Herzog Swantibor I.
Unter dem Würzburger Bischof Johann I. von Egloffstein erhält Haßfurt zwei weitere Jahrmärkte.
Der Schultheiß, die Bürgermeister, der Rat und die Bürger von Mellrichstadt versprechen, keine gegen das Würzburger Hochstift gerichteten Bündnisse einzugehen.
Der Würzburger Bischof Johann I. von Egloffstein verschreibt Karlstadt um 10000 fl und Mellrichstadt um 6000 fl an das Würzburger Domkapitel. Diesem steht es frei, Städte und Burg an beliebige Personen zu verkaufen oder zu verpfänden.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts werden "veste und sloß Saleck gerichte, czente ... darczu unß stad Hamelborg ... ußgenommen ... unß kelnerei mit seinen czugehorungen" an Konrad von Steinau-Steinrück versetzt.
Bischof Albrecht von Wertheim erteilte der Stadt Kronach das Privileg, ein Umgeld auf Wein und Bier zu erheben.
Als Bischof Gerhard von Würzburg dem neuen König Ruprecht huldigt, verschreibt ihm dieser für eine etwa erforderliche Reichshilfe 7000 Gulden auf Heidingsfeld und Mainbernheim.