Bürgermeister und Rat der Stadt Würzburg senden eine Klageschrift gegen ihren Bischof Johann II. von Brunn an das Konzil von Basel .
Dekan Richard von Masbach, die Kanoniker des Hochstifts Würzburg und Bürgermeister und Rat der Stadt Würzburg reichen eine Klageschrift bei dem Konzil von Basel gegen ihren Bischof Johann II. von Brunn ein wegen dessen Gewalttätigkeiten, Bedrückung von Land und Leuten des Stifts und Verschwendung der Kirchengelder.
Graf Michael von Wertheim und Kraft von Hohenlohe werden wegen eines Streits um den Besitz von Burg und Stadt Möckmühl vor Gericht geladen. Am 11.1. wird geurteilt, dass Graf Michael Möckmühl mit allem Zubehör dem mainzischen Hofmeister Weiprecht von Helmstadt zu übergeben habe, der die Besitzungen Kraft von Hohenlohe übertragen werde, nachdem dieser an Graf Michael von Wertheim 9000 Gulden bezahlt habe.
Kaiser Sigmund bestätigt der Stadt Schwäbisch Hall die Befreiung von fremden Gerichten, besonders von dem zu Würzburg.
Da Eberhart von Schaumberg dem Würzburger Bischof 3360 Gulden lieh, verschreibt ihm der Bischof laut Lorenz Fries Stadt und Amt Hassfurt.
Laut Lorenz Fries schuldet der Würzburger Bischof Hans von Sparneck 700 Gulden. Er verschreibt ihm diese Summe auf die Stadt Hassfurt, indem die Stadt ihm in sieben Jahren jährlich 100 Gulden zahlen soll.
Laut Lorenz Fries verschreibt der Würzburger Bischof Albrecht Truchsess zu Wetzhausen jährlich 100 Gulden an den Einnahmen in Hassfurt für eine Summe von 1000 Gulden.
Da der Würzburger Bischof laut Lorenz Fries Wilhelm von Münster 800 Gulden schuldet, verschreibt er ihm jährlich 80 Gulden an den Einnahmen in Iphofen.
Da Adolf Marschalk von Salzburg dem Würzburger Bischof laut Lorenz Fries 225 Gulden leiht, verschreibt ihm dieser im Gegenzug jährlich 20 Gulden an der Bede in Iphofen.
Graf Albrecht von Wertheim erhält laut Lorenz Fries vom Würzburger Bischof und vom Domkapitel jährlich 200 Gulden aus den Einnahmen in Iphofen als Leibgeding. Außerdem bestätigen die Iphofener Bürger, dass sie jährlich 200 Gulden an Schenk Konrad von Limpurg und dessen Brüder, 100 Gulden an Konrad von der Kere, 100 Gulden an Kunz Lesch und 100 Gulden an den Würzburger Bischof zahlen werden.