Unter dem Eichstätter Bischof Wilhelm von Reichenau (1464-1494) erhält Spalt einen neuen Wochenmarkt.
Nach dem Tod des letzten Weinsbergers, Philipps des Jüngeren, kommt die weinsbergische Hälfte von Aub durch Heirat der einzigen Tochter Katharina an den Grafen von Königstein.
Unter Bischof Rudolf II. von Scherenberg beginnt der Rückkauf der verpfändeten Güter Würzburgs.
Der Würzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg kann Gemünden wieder einlösen.
Bischof Johann von Grumbach verschreibt Doktor Gregor Haimburg laut Lorenz Fries das Umgeld in Iphofen.
Da die Bewohner Iphofens aufgrund von Missernten verschuldet waren, lässt ihnen der Würzburger Bischof laut Lorenz Fries zehn Jahre lang die Steuer nach. Sie müssen statt 800 Gulden jährlich nur 600 Gulden zahlen.
Der Würzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg bewilligt der Stadt Königshofen zwei Jahrmärkte, wobei der eine terminlich geändert wird auf Sonntag nach St. Bartholomäus (24. August), der andere dagegen neu bewilligt wird auf Sonntag vor Conversio Pauli (25. Januar).
Der Würzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg bestätigt der Stadt die bisherigen vier Jahrmärkte zu St. Georg (23. April), St. Jakob (25. Juli), Simon und Judas (28. Oktober) sowie auf den Sonntag Oculi (3. Fastensonntag) und ferner einen Wochenmarkt am Montag.
Kaiser Friedrich III. erteilt auf Bitten des Mainzer Erzbischofs Adolfs II. von Nassau Privilegien für zwei Jahrmärkte "zu Brotselden", "so im und dem stifft Mentz zugehorten".
Der Würzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg gewährt der Stadt Coburg Zollerleichterung beim Einkauf von Wein am Main im Bereich des Hochstifts.