Schlüchtern wird erstmals als Stadt erwähnt. Die Erhebung zur Stadt erfolgt wohl durch die Grafen von Hanau.
Die erstarkten Hohenloher kaufen ihre Pfandschaft (Kirchberg an der Jagst und Ilshofen) von den Reichsstädten Rothenburg, Hall und Dinkelsbühl zurück.
Der Rat von Wertheim und Graf Ludwig von Stolberg-Königstein schließen den so genannten "Königsteiner Kontrakt". Inhalt sind die überlassene (?) Bede, Ungeld, Niederlag (Stapelrecht ?), Nachsteuer, Zuzug-, Weg-, und Standgeld, wofür die Bürger diejenigen herrschaftlichen Schulden, wofür die Stadt Wertheim versetzt war, übernehmen und gegen jährlich 1000 fränkische Gulden von der Bede der herrschaftlichen Kammer (ob die 1000 fl. die Tilgung darstellen oder zusätzlich gezahlt werden müssen, wurde nicht klar). Zudem muss die Stadt die Wege um und in der Stadt, die Schar- und Torwächter, die Stadtdiener und den baulichen Unterhalt Wertheims finanzieren.
Durch die von Bischof Martin von Schaumburg, dem Bischof von Eichstätt, durchgeführte Visitation erfahren wir von einer Schule bei St. Emmeran, die etwa 70 Schüler besuchen.
Graf Ludwig von Stolberg verkauft an Bürgermeister und Rat der Stadt Wertheim den Vierherrnhof samt Sommerhaus, anliegenden Gärten und der "Newen wagt", ferner den anstoßenden Ranckenhof mit Zubehör für 800 Gulden Landeswährung unter Vorbehalt des Wiederkaufsrechtes um die Kaufsumme und unter der Bedingung, dass die Güter anderweitig nicht veräußert oder versetzt werden können. Die Gebäude sind weiterhin der Herrschaft und ihren Räten für ihre Sitzungen zu öffnen.
Bischof Friedrich verpfändete die Bede zu Hassfurt für 2000 fl. an Joachim Fuchs zu Wonfurt und den Zehnten zu Hassfurt für 7000 fl. an Eirich von Münster.
Kaiser Maximilian II. gestattet, dass der Reichsvogt auch aus dem Rat gewählt werden darf.
Am 22.2.1569 werden Stadt und Amt Bischofsheim für 9000 fl. an Valentin von Münster verpfändet.
Der Würzburger Bischof verleiht der Stadt Bischofsheim laut Lorenz Fries einen Jahrmarkt.
Als Friedrich Joachim von Seckendorff 1573 stirbt, fällt sein halber Teil von Marktbreit an den (kinderlosen) Jörg Ludwig von Seinsheim bzw. später an seine Linie Seinsheim-Erlach zurück.