Ein Viertel der Einwohner ist gewerbetreibend, zum Beispiel als Gerber, Häfner, Bäcker, Schmiede, Schuster oder Büttner.
In Herzogenaurach gibt es einen Bürgermeister, zwei Baumeister, zwei Gotteshaus-, einen Früh-, einen Mittelmess-, einen Almosen-, einen Spital-, einen Siechhaus- und einen Seelhauspfleger, je einen Brot-, Fleisch- und Schafbeschauer, einen "Vizedomer", einen Bier- und einen Pflasterprüfer und einen Zeichenmeister der Tuchmacher.
Es wird die Sigmunder Kirchweih mit Markt erwähnt.
Es gibt in Wunsiedel fast ausschließlich Eisen- und Zinnindustrie, z.B. Plattner, Blechzinnereien und Nagelschmieden.
In Rodach wird Weinbau und Schafzucht betrieben. Die Schafzucht zieht das Gerbergewerbe nach. 1561/1562 wird die Gerberzunft gegründet, nachdem bereits 1533 eine Lohmühle am Stadtgraben erwähnt wird.
Die Fürstbischöfe von Würzburg bemühen sich, das Gewerbe der umliegenden Dörfer nach Schlüsselfeld bringen.
Verfall der mittelalterlichen Anlagen eines Heilbads, diese werden im 19. Jh. wiederentdeckt.
Der Bamberger Bischof Heinrich III. Groß von Trockau verleiht der Stadt Burgkunstadt zwei weitere Jahrmärkte auf jeden Sonntag nach St. Simon und Juda (28. Oktober) und auf jeden St. Paulustag Bekehrung (25. Januar).
Im 16. Jahrhundert gibt es in Allersberg 59 besetzte und fünf öde Hofstätten. Es hat 40 Landwirtschaftstreibende und viele Handwerker: zwei Schmiede, einen Weber, einen Bader, vier Schuster, drei Schneider, zwei Zimmermeister, einen Metzger, zwei Bäcker, einen Wirt und einen Hirten.
Der Würzburger Bischof Lorenz von Bibra gewährt zwei Jahrmarktsprivilegien. Jeden Mittwoch soll in der Veste ein offener Pferdemarkt stattfinden. Zoll sollen nur diejenigen bezahlen, die dort auch tatsächlich Kaufgeschäfte abschließen.