Im Dreißigjährigen Krieg fallen die Schweden unter ihrem Befehlshaber Bernhard von Weimar in Arnsberg ein.
Der Markt Weidenberg wird von Kroaten geplündert und zahlreiche Menschen fallen dem Einfall zum Opfer. Auch in den folgenden Jahren leiden die Menschen unter dem Dreißigjährigen Krieg.
Bei der Zerstörung des Ortes Nordhalben im Dreißigjährigen Krieg sterben 40 Menschen.
In Arberg sterben 104 Personen an Hunger oder werden von plündernden Truppen ermordet.
Die Auerbacher Bevölkerung hat neben Plünderungen und Durchzügen auch unter einer Reihe von Seuchen zu leiden, die meist als "Pest" bezeichnet werden.
Aufkirchen wird von Soldaten der evangelischen Truppen geplündert. Bei deren Abzug bricht Feuer aus. 54 Häuser, die Kirche, die Kapelle, das Amts-, Pfarr- und Rathaus werden zerstört.
Die Gotthardkirche in Weilbach, die erst im Jahr 1630 wieder aufgebaut wurde, wird zerstört.
Nachdem die Schweden etwa vier Fünftel der Stadt Eichstätt in Schutt und Asche gelegt hatten, flüchten viele Dollnsteiner in die umliegenden Wälder. Ein Großteil der Häuser Dollnsteins wird niedergebrannt.
Nach der Niederlage der Schweden in der Schlacht von Nördlingen (16.9.1634) beginnen die Bewohner Dollnsteins ihre Häuser wieder aufzubauen. Unterstützung erfahren Sie dabei vom Eichstätter Bischof durch finanzielle Hilfen, Bauholz und Befreiung von der Steuer.
Heiligenstadt wird im Dreißigjährigen Krieg heimgesucht und wird samt Kirche, Pfarrhaus und Schule in Brand gesteckt. Vom Langhaus der Kirche bleiben nur die Umfassungsmauern stehen, während der steinerne Chor den Brand relativ unbeschadet übersteht.