Bamberg liegt am Schnittpunkt der Nord-Süd-Achse Magdeburg-Erfurt-Forchheim-Premberg-Regensburg und der West-Ost-Achse Mainz-Würzburg-Eger.
Münnerstadt liegt an der alten Verbindung Nürnberg- Schweinfurt-Meiningen-Erfurt.
Wertheim liegt am Einfluss der Tauber in den Main in einem geräumigen Talkessel. Jenseits des Mains ist der Kaffelstein (Höhe: 238 m), dahinter die Kuppe des Spessarts.
Der Grund für die Besiedlung des heutigen Bad Orb ist wohl in den dort vorhandenen Salzquellen zu sehen.
Schlüchtern liegt an der alten Straße vom Main nach Thüringen. Diese Straße ist die älteste der beiden großen hessischen Durchgangsstraßen.
Rothenburg ist eine Handelsstadt an der Straße von Augsburg nach Aub, Ochsenfurt und Würzburg. Diese Strecke ist ein Teilstück der Pilgerstraße von Italien nach Dänemark. Die günstige Verkehrslage an der wichtigen Handelsstraße wird allerdings nicht optimal genutzt. Zwar ist Rothenburg eine Etappenstation für Pilger, doch das großgrundbesitzende Patriziat verbietet den Bürgern den gewerblichen Großhandel und die Gründung von Handelsgesellschaften mit Auswärtigen. Dies verhindert die Ausbildung einer Mittelschicht von Großkaufleuten. Die Rothenburger Patrizier selbst sind allerdings sehr wohl im Fernhandel tätig und haben zum Teil weitreichende Geschäftsverbindungen.
Nürnberg wird wahrscheinlich von König bzw. Kaiser Heinrich III. zwischen dessen Regierungsantritt und einem Hoftag, auf dem er die Urkunde mit der ersten namentlichen Erwähnung Nürnbergs ausstellt, gegründet. Der Ort soll als Mittelpunkt des salischen Königsgutes sowie als Ersatz für das 1007 an Bamberg geschenkte Fürth dienen. Nürnberg ist also in seiner ältesten Gestalt eine mit einem Marktrecht ausgestattete Handwerkssiedlung am Fuße der Burg.
Mergentheim wird als "Mergintaim in pago Tubergewe" erwähnt.
Pappenheim entsteht wohl unter Friedrich I. Barbarossa als Stadt und entwickelt sich aus einer Siedlung mit Markt im Anschluss an den Königshof und zu Füßen der im 11. Jahrhundert errichteten Burg.
Die Grafen von Wertheim errichten ihre Burganlage südlich des Mains, gegenüber dem alten würzburgischen Marktort Kreuzwertheim.