Kaiser Sigismund verleiht Eibelstadt das Recht, sich zu befestigen, ein Siegel zu führen und Märkte abzuhalten.
Eibelstadt erhält das Recht, einen allsonntäglichen Wochenmarkt und Jahrmärkte am Sonntag nach Laurentius und am Sonntag nach Ostern abzuhalten.
Es bestehen vier Jahrmärkte, dazu kommen drei Wochenmärkte zur unmittelbaren Bedarfsdeckung mit Verbrauchsgütern.
Der freie Jahrmarkt, ein sogenannter Kapitelsmarkt von Montag bis Mittwoch nach Fronleichnam, wird erwähnt. Er wurde auf Bitten von Bürgermeistern, Rat und der ganzen Gemeinde eingerichtet und fand anlässlich des jährlichen Treffens aller Mitglieder der Fronleichnamsbruderschaft statt, wofür einfaches freies Geleit und Zollfreiheit gewährt wurde.
Ein einstiger Wohlstand durch Hopfenanbau ist bezeugt.
Bischof Anton von Rotenhan verlieh der Stadt Teuschnitz neben zwei neuen Jahrmärkten einen neuen Wochenmarkt.
Der Würzburger Bischof leiht sich laut Lorenz Fries von seinem Iphofener Schultheißen 300 Gulden und setzt ihm dafür das Kaufhaus von Iphofen samt allen Abgaben ein.
Teuschnitz wird ein Wochen- und Viehmarkt verliehen.
Mit Genehmigung von Kurfürst und Markgraf Friedrich wurde eine neue Mühle 1437 angelegt, die 1442 bereits errichtet war.
Laut Lorenz Fries werden der Stadt Gemünden von Würzburgs Bischof Johann von Brun drei Jahrmärkte und ein Wochenmarkt am Donnerstag verliehen.