Graf Ludwig von Oettingen verkauft Ansbach und Dornberg an Burggraf Friedrich IV. von Nürnberg. Der Zehnt von Weikersheim, Iphofen und Burgbernheim ist dabei vom Kauf ausgenommen. Die Bürgen sollen sich im Falle von Vertragsbruch in Nürnberg einfinden.
Kaiser Ludwig IV. verspricht, Windsheim, das an den Burggrafen von Nürnberg, dem es verpfändet ist, 3000 Pfund Heller gezahlt hat, sechs Jahre lang nicht mehr mit außergewöhnlichen Steuern (zusätzlich zu den gewöhnlichen Steuern von 3000 Pfund Heller) zu belasten.
Einen konkreten Hinweis auf Juden in Lohr bietet die dortige Ungeldordnung vom 5.4.1331, wo unter anderem auch Juden als ungeldpflichtig für den Ausschank von Wein, Bier oder Met genannt werden.
Zeugnis für eine Befestigung des Ortes legt die Ungeldordnung vom 5.5.1331 ab, in welcher der Ertrag des Ungelds in besonderem Maße der Stadtbefestigung in der "stat zu lore" zugute kommen sollte.
Es taucht in Aschaffenburg zum ersten Mal mit Heilmann Schwab ein Keller (Amt) auf.
Kraft von Hohenlohe erhält von Würzburgs Bischof Hermann II. Hummel von Lichtenberg diverse Lehen, darunter den Zehnt und die halbe Burg in Rothenfels.
Ludwig von Hohenlohe beurkundet, dass die Stadt Rothenburg (Christen und Juden) ihre Steuerschuld von 100 Pfund Heller bei ihm beglichen hat.
Der Eichstätter Bischof Heinrich V. Schenk von Reicheneck bestätigt den Bürgern Eichstätts eine auf zwei Jahre geleistete Vorausbezahlung ihrer Steuer.
Der Ritter Dieter Truchsess von Essleben erhält aus der Lehnsaufgabe Johannes Fuchs an das Hochstift Würzburg ein Viertel des großen und kleinen Zehnten im Dorf Hofheim.
Die Brüder Fritz und Arnold Schoder erhalten ein Viertel des Zehnten zu Lenkersheim als Lehen des Würzburger Bischofs.