Nach Streitigkeiten zwischen Bürgern und Rat von Karlstadt wird die Art der Bedeerhebung geregelt.
Die städtischen Steuereinnahmen betragen 2555 Gulden, wobei vermutlich der allergrößte Teil der Beträge an die markgräfliche Rentmeisterei abgeliefert wird.
Wilhelm Schlüsselfelder erhält mehrere Lehen vom Hochstift Würzburg, darunter ein Viertel vom Zehnten in Höchstadt.
Eine Stadtordnung für Lauda wird erlassen. Darin werden unter anderem die Bürgeraufnahme, Bürgerpflichten, Ämter, Bauvorschriften und die Sühnung diverser Vergehen geregelt.
Der Nürnberger Konrad Baumgartner nimmt ein Zwölftel des Mainbernheimer Zehnten vom Würzburger Bischof zu Lehen.
Die Rechte des Hochstifts Würzburg in Stadtschwarzach werden festgehalten.
Ewald von Lichtenstein nimmt ein Viertel des Zehnts zu Ebern vom Bischof von Würzburg zu Lehen.
Georg von "Geilingen" (Gayling?) erhält vom Hochstift Würzburg mehrere Lehen, darunter den Burgbernheimer Weinzehnt.
Der halbe Zehnt zu Ebenhausen geht als Lehen des Hochstifts Würzburg an Andreas von Münster. Im Dezember geht eine Hälfte an Balthasar von Ostheim (19.12.1456), 1460 eine an Wolf und Michael von Seinsheim, allerdings bleibt jeweils unklar welche.
Laut Lorenz Fries verschreibt der Würzburger Bischof 1456 den Herren von Rechberg, Rosenberg, Zobel, Absberg und Seckendorf jährlich 100 Gulden an den Einnahmen in Hassfurt für insgesamt 2000 Gulden. Nachdem sich die Hauptsumme im Laufe der Jahre auf 1500 Gulden verringert, leiht sich der Würzburger Bischof diese Summe von Heinz Truchsess zu Bundorf und löst sie ein. Daraufhin verschreibt der Bischof dem Truchsess zu Bundorf 1518 für die geliehenen 1500 Gulden jährlich 75 Gulden an den Gefällen in Hassfurt.