Das Patronatsrecht für Pleinfeld ist seit dem 11. Jahrhundert ununterbrochen für den Bischof von Eichstätt nachgewiesen. Territorialherren sind vor allem die Eichstätter Bischöfe und die Grafen bzw. Marschälle von Pappenheim.
Das Langhaus der Kirche in Marktgraitz wird erhöht und vermutlich wird dem Turm ein weiteres Geschoss hinzugefügt.
Die Pfarrei Thierstein ist seit 1438 belegt.
Marktzeuln ist ein Marktflecken und Pfarrort, der im nördlichen Teil Oberfrankens oberhalb der Rodachmündung, zwischen dem Kulbitzberg und dem Spitzberg, im jetzigen Landkreis und Dekanat Lichtenfels liegt.
Nach dem Religionsfrieden sind die Stiebar nicht berechtigt, auf ihre Besitzungen die lutherische Religion einzuführen. Sie haben lediglich für sich selbst die Religionsfreiheit. Seit dieser Zeit haben die Besitzer des Oberen und Unteren Schlosses lutherische Prädikanten. Aufgrund von Konflikten mit den katholischen Pfarrern in Buttenheim entziehen sie ihm den sogenannten "Feuerstorrn", den er als Aufwandsentschädigung für die Verkündung stiebarscher Amtsbefehle vor der Kirche bezieht.
Die im Markgrafenkrieg zerstörte Kirche in Ipsheim wird wieder aufgebaut. Auf die Wehranlage wird diesmal verzichtet.
Die Lenkersheimer Kirche ist eine Filialkirche der Windsheimer Martins-Kirche bzw. Willibalds-Kirche. Ihr Patronat gehört dem Reich.
Markttriebendorf ist eine Filiale der Pfarrei Großhaslach.
Stadtlauringen gehört bis spätestens 1557 zur Pfarrei Maßbach. Nachdem schon 1408 Separationsbestrebungen zu erkennen waren, scheint die endgültige Abtrennung erst 1557 erfolgt zu sein, als die 1404 gestiftete Frühmesse, welche von einem durch den Maßbacher Pfarrer eingesetzten Frühmessner abgehalten wurde, und die 1454 von den Bürgern gestiftete Mittel- oder Tagmesse zusammengelegt werden.
Wohl kurz nach 1536 wird auf Bestreben der Gefreeser eine eigene Pfarrei in Gefrees errichtet. Dies steht wohl auch im Zusammenhang mit der durch die Markgrafen von Brandenburg in ihrem Territorium eingeführten Reformation.