König Wenzel gewährt der Stadt Wegzoll, Schiffszoll und Durchfuhrzoll.
Der Deutschmeister Konrad von Egloffstein erhält das königliche Privileg, die Ordensdörfer Neubrunn und Laupheim "zu umbgraben und umbzäunen und befestigen".
Graf Heinrich versetzt Stadt und Haus Wasungen den Rittern Gottschalk von Buchenau und Apel von Reckrod um 2000 Gulden.
König Wenzel stellt der Stadt sieben Privilegien aus, darunter das Recht des Rats, einen Brückenzoll zu erheben. Darüberhinaus bekommt er das einträgliche Geleitrecht in der Stadt, wobei Sicherheit und Geleit bei den Jahrmärkten inbegriffen waren.
Der Stadtrat wird von den Grafen von Hohenlohe eingesetzt und besteht aus zwei Bürgermeistern und zwölf Richtern.
König Wenzel nimmt die elf Bundesstädte des Hochstiftes in seinen und des Reiches Schutz und stellt sie mit Vorbehalt der alten Rechte des Bischofs den übrigen Reichsstädten gleich.
Markgraf Wilhelm von Meissen erneuert den Burggrafen von Nürnberg das Vermächtnis über Thiersheim.
Burggraf Friedrich V. von Nürnberg tritt seinen Söhnen Johann III. und Friedrich VI. die Regierung ab und zieht sich auf die Plassenburg zurück. Dabei bestimmt er, dass die Herrschaft Plassenburg, darunter die Stadt Kulmbach und Berneck, in seinem Besitz verbleiben.
Die Burggrafen von Nürnberg, Friedrich V. sowie seine Söhne Johann III und Friedrich VI., geben dem Kloster von Heilsbronn eine Hofstatt in Uffenheim.
Der Bau eines Schlosses in Ansbach begann 1397 mit einem Tauschgeschäft zwischen dem Stift und den Burggrafen Johann und Friedrich, die vom Stift den Hof vor der steinernen Brücke erhielten und dafür eine andere Hofreit vor der Brücke abgaben.