Baunach
10.11.1337
Einst sind die Vogtei und das Gericht zu Baunach (Baunach) an die Herren von Heßberg (Hespurg) verpfändet gewesen. Bischof Otto von Wolfskeel löst das Pfand jedoch für 2000 Pfund Heller, die er an Konrad von Heßberg zahlt, wieder ab.
Die Pfandablösung betrifft laut einem Nachtragsschreiber außerdem: Tambach (Tambach), Triebsdorf (Triebsdorff), Eicha (Aich), Schorkendorf (Schurkendorff), Witzmannsberg (Witzmanßberg), Hergramsdorf (Harmsdorff), Altenhof (Altenhoffen), Krumbach (Grumbach), Neundorf (Newendorff), Rothenberg (Rottenberg), Ober- oder Unterelldorf (Elndorff), Muggenbach (Muggenbach), Autenhausen (Uttenhausen), Boetz (Boetz dorff), Gleismuthhausen (Cleßmutshausen), Gemünda (Gemunden), Hackdorfhof Hakdorff), das Kloster Langheim (Lankhaim closter), Seßlach (Seslach), Truschenhof (Druschendorff), Messenfeld (Messenfeld), Mürsbach (Mirsbach), Rentweinsdorf (Rentweigsdorff) sowie die Zenten Ebern und Medlitz.
Exzerpt:
Das gericht vnd vogtei zu Baunach ist etwa des stiffts Wirtzburg vnd den von Hespurg verpfend gewest. B Ot Wolfskele hat das [gestrichen: wider] von hern Conraden von Hespurg wider gelost vmb ii m lb haller. In libro capitulari fo. 83.
[Nachtragshand: mit Tambach, Triebsdorff, Aich, Schurkendorff, Witzmansberg, Hermsdorff, Altenhoffen, Grumbach, Newendorff, Rottenberg, Eindorff, Muggenbach,
Vttenhausen , Bortzdorff, Kleßmutshausen, Hakdorff, Gemunden, Lankhaim closter, Seslach, Drushendorff, Messenfeld, Mirsbach, Rentwigsdorff, Ebern zent, Medlitz zent
Kommentar:
1337 kaufte das Kloster Banz das Zentrecht für die Würzburger Besitzungen u.a. in Baunach; vgl. Weiss, Lichtenfels-Staffelstein (= HAB Franken 7), S. 12. Zum Hackdorfhof vgl. Kößler, Hofheim (= HAB Franken 13), S. 44.
Fundort in der Hohen Registratur:
Standbuch 1011, Folio: 89v, Schreiber: Lorenz Fries
Quellenverweis in der Hohen Registratur: Die angegebenen Quellen und Signaturen beziehen sich auf die archivalische Systematisierung des 16. Jahrhunderts. Diese entsprechen nicht den modernen Signaturen.
Liber Capitularis f. 83
Moderne Signatur des Quellenverweises:
StA Würzburg, ldf 73, S. 183
Digitalisat: