Im Markgräflerkrieg legen feindliche Soldaten Wallenfels in Schutt und Asche. Auch die Kirche wird vollkommen zerstört. Dabei gehen der Wappenbrief, die ältesten Urkunden über Privilegien und Marktordnung und andere wertvolle Papiere verloren.
Die Burg auf dem Gurtstein in Weidenberg wird im Markgräflerkrieg zerstört. Über den Grad der Zerstörung des Ortes ist nichts bekannt.
Ermreuth wird im Zweiten Markgrafenkrieg zerstört.
Das Schloss Eschenau wird von Markgraf Albrecht II. Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach niedergebrannt.
Der Bamberger Bischof Weigand entbindet die Amtleute und Untertanen ihrer Pflicht und weist sie Markgraf Albrecht Alcibiades zu, nachdem dieser in das bambergische Gebiet eingefallen war und den Bischof gezwungen hatte, 20 Ämter und alle Lehen seines Stifts abzutreten.
Im Markgrafenkrieg ist Euerdorf am meisten betroffen. Der Schaden durch Plünderung, Brandschatzung und Verheerung der Felder beträgt 9225 Gulden.
Nach dem Aussterben des Wertheimer Grafenhauses fällt Schweinberg als Würzburger Lehen wieder zurück an das Hochstift. Bei dem nötigen Vergleich mit den Erben bleiben Auseinandersetzungen jedoch nicht aus. Es kommt zur Würzburger Fehde. Bischof Julius erobert 1601 Schweinberg gewaltsam und lässt sich huldigen.
Der Kastner Georg Himmler von Wassertrüdingen fällt mitten in der Nacht mit sechs Pferden und 100 Mann in Aufkirchen ein und erschießt den Vogt Brand.
Der Vogt berichtet, dass in Aufkirchen seit dem Städtekrieg keine Märkte mehr gehalten werden (bzw. kein Marktgeld mehr erhoben wird).
Das Schloss bei Ludwigschorgast scheint dem Hussitenkrieg zum Opfer gefallen zu sein und wüst zu liegen.